SIEGESSÄULE und GEGENPOL präsentieren:

Propaganda goes Berlin

Her mit den jungen Schweden!

Propaganda-Party-Werbung "Propaganda" - Schwedens größte schwule Party wird exportiert und kommt im Dezember nun auch nach Deutschland. Die Veranstaltung findet seit über einem Jahr jeden Freitag und Samstag im Restaurant "Mike's" in Stockholm statt und hat sich mittlerweile fest in der nordischen Szene etabliert.

Am 18. Dezember lädt Gastmoderatorin Olivia Jones nun zum ersten Mal zu "Propaganda goes Berlin" in die Schwangere Auster. Der Club präsentiert sich an diesem Abend in völlig neuem Outfit mit Themendekoration und aufwendiger Musik- und Lichtanlage.

VIPs und geladene Gäste werden ab 21:30 Uhr erwartet, 23 Uhr beginnt der offizielle Einlaß Jesper Wallin - Mr Gay Schweden für jedermann. Karten gibt es für 18 DM (ermäßigt 15 DM, Drag Queens haben freien Eintritt) nur an der Abendkasse.

An den Turntables heizen DJ N.O.B. (Berlin), DJ Sweep (München) und Rickard Nee dem tanzwütigen Publikum richtig ein. Außer der Musik gibt es aber auch jede Menge optischer Reize. Jesper Wallin, Mr. Gay Schweden 1999 und zehn GoGos aus ganz Europa werden dafür sorgen, daß auch die nicht tanzenden Gäste ins Schwitzen kommen. Außerdem erwartet man einen ganzen Bus voller Partygänger und Drag Queens aus den BeNeLux-Ländern, die sicherlich für einige Überraschungen gut sind. Am nächsten Morgen werden die Gäste ab 6 Uhr in "Tom's Bar" zur offiziellen After-Party erwartet.

Bei Erfolg des Pilotprojekts planen Veranstalter Peo Manestad und Produzent Frank Sperling, das Partykonzept auch nach Hamburg, München und Köln zu bringen.

"Propaganda goes Berlin"
18. Dezember 1999
Schwangere Auster (Tiergarten)
Einlaß: 23 Uhr

BERLIN

...von hinten

Buch-Cover: Berlin von hinten Auch wenn der Titel dieser Serie etwas irreführend ist: Es sind wirklich nur Stadtführer, und ein Gay Guide aus dem Bruno Gmünder Verlag ist ein nützlicher Begleiter auf den Straßen der schwulen Metropolen dieser Welt. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, wenn die neueste Auflage über Berlin, die Stadt in der Deutschland am wärmsten und der Gmünder Verlag zu Hause ist, in die Buchläden kommt. Heimatvorteil oder hat die zu große Nähe zum jeweiligen Betreiber etwas den Blick verstellt? Diese Frage drängt sich beim Lesen der kurzen Statements für jede Bar oder Disco auf. So viel Positives auf einmal, kaum Kritik, sondern höchstens mal eine zurückhaltende Floskel. Und nach dem Lesen des Kapitels "Saunen" glaubt der Leser zu wissen, wo man dem Autorenteam begegnen könnte.

Vielleicht ist es aber der Tribut an das unglaubliche Tempo der Homo-Hauptstadt Berlin, die schneller lebt als die Pressen drucken können. Veränderung als Lebensmotto prägt die Szene dieser Stadt. Die einem nicht von selbst ins Gesicht lacht. Man(n) muß zu ihr kommen. Eine klasse Formulierung aus dem Vorwort, die uns mit dem Buch wieder versöhnlich stimmt. Die wirklich zutrifft. Berlin ...von hinten wird dabei helfen. Das Buch enthält eine annähernd vollständige Beschreibung der Szene der Stadt zum Zeitpunkt des Drucks. Der Leser kann damit entdecken, vergleichen und lernen was sich verändert hat. Kann mitreden mit der neuen Bekanntschaft (die natürlich auch nicht aus Berlin ist).

Ralf

Berlin ... von hinten
Bruno Gmünder Verlag
220 Seiten
ISBN 3-86187-153-X
22,80 DM

Die Berlin-Szene-Highlights im Dezember