CD-Cover: Melissa Etheridge - Breakdown

Geboren in Leavenworth, einer kleinen Stadt im mittleren Westen der USA, begann Melissa Etheridge bereits mit 8 Jahren Gitarre zu spielen, mit 11 Jahren Songs zu schreiben und nur zwei Jahre später trat sie vor Live-Publikum auf. Mit 21 packte sie schließlich ihre Sachen und machte sich auf in Richtung Los Angeles. Dort hielt sie sich mit Liveauftritten über Wasser und erspielte sich nach und nach eine treue Fangemeinde. 1988 veröffentlichte sie dann ihr erstes Album "Melissa Etheridge". Mit Titeln wie "Like the way I do" spielte sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer. 1992 bekannte sie sich öffentlich dazu, lesbisch zu sein und ein Jahr später veröffentlichte sie mit "Yes I am" eines ihrer stärksten Alben, dessen Auskopplung "Come to my window" sich weltweit monatelang an den Spitzen der Charts hielt.

Nach einer dreijährigen Pause meldete sich Melissa im Oktober mit ihrem neuen Album "Breakdown" zurück. In den Jahren seit Veröffentlichung ihrer letzten CD hat sich die Sängerin viel Zeit für sich selbst genommen. Aber außer für ihre zwei Kinder lebt sie nach wie vor für ihre Musik.

Mit "Breakdown" setzt sie dort an, wo sie vor drei Jahren aufgehört hat. Sie präsentiert eine Reihe gefühlvoller und starker Songs, sie singt von Liebe und Trennung, von Hoffnung, Sehnsucht und Verletzlichkeit. In "Scarecrow" erinnert sie an Matthew Shepard, einen jungen Schwulen, der im vergangenen Jahr in Wyoming ermordet wurde.

Wie schon auf ihren anderen Alben füllt sie ihre Songs mit Emotionen, schreit sie heraus oder flüstert sie sanft in Mikrofon. Ehrlicher Rock mit Texten, die unter die Haut gehen, manchmal nur von einer akustischen Gitarre begleitet - Melissa at her best, wie geschaffen für einen unplugged-Auftritt.

MaN