Ehe macht wehruntauglich!

Männer aufgepaßt! Wie in einem langjährigen Forschungsprogramm der Bundesregierung festgestellt wurde, haben Verheiratete durch ihre Ehe ernste Konsequenzen zu fürchten. Offenbar sind vor allem die gesundheitlichen Belastungen so groß, daß über Rehabilitationsmaßnahmen nachgedacht werden muß. Lange wurde in Berlin gegrübelt, wie man die zur weiteren Fortpflanzung unentbehrlichen Männer schonen kann. Jetzt liegt ein Achtstufenplan vor, dessen erste Phase vorsieht, ehegeschädigte Männer dadurch zu entlasten, daß man sie von der Wehrpflicht entbindet.

Ob sich der geschilderte Vorgang wirklich so zugetragen hat, wissen wir nicht.

Den Stein dieses Gedankens brachte jedenfalls Christina Schenk, familienpolitische Sprecherin der PDS, ins Rollen. Sie reagierte auf das Vorhaben der Bundesregierung ab 2002 verheiratete Männer (auch Homosexuelle in eingetragener Partnerschaft) nicht mehr zur Bundeswehr einzuberufen. Ihrer Meinung nach soll die Wehrpflicht nicht vom Trauschein, sondern von Verpflichtungen, die sich aus der Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen ergeben, abhängig gemacht werden.

sfx

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