Andere Rechtsform würde bessere Arbeit ermöglichen

Am 15. November traf sich im "Roses" die CSD-Vorbereitungsgruppe. Ihre Aufgabe bestand darin, zunächst festzustellen, ob die Gründung eines CSD-Vereins sinnvoll sei. Dem wurde von den zirka zwanzig Anwesenden zugestimmt. Vertreter der CSD-Vereine aus Hamburg und Berlin waren vor Ort, um den Dresdnern von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten.

Die Aufgabe des Vereins wäre die Vorbereitung des Christopher Street Days in Dresden. Vorteile, die für eine Gründung sprechen, sind die bessere Wirkung nach außen, Kontinuität und Verlässlichkeit sowie die Beseitigung der finanziellen Risiken für die Mitglieder. Des Weiteren wäre diese Rechtsform Vorraussetzung für eine Aufnahme in die CSD-Kooperative, die aus den CSD-Vereinen deutscher Großstädte besteht.

Nachteil wäre, das die wesentliche Aufgabe nur in der Vorbereitung des CSD liegen würde. Dennoch haben fast alle deutschen Großstädte bereits auf diese Form der CSD-Organisierung zurückgegriffen. Auf dem Treffen im "Roses" wurden zwei Satzungsentwürfe besprochen und die Schaffung eines Gründungsvorstandes beschlossen.

Um eine erfolgreiche Arbeit leisten zu können, seien noch einmal alle aktiven Vereine aber vor allem auch Privatpersonen aufgefordert, sich an der Gestaltung der Vereinsarbeit zu beteiligen, damit sich alle Facetten der Community wiederfinden. Der Gründungstermin des Vereins wurde auf Dienstag, den 27. November, festgesetzt. Nach Vereinsgründung kann auch unverzüglich die Sacharbeit beginnen, denn der Termin für den CSD 2002 rückt rasch näher. Über die Arbeit des Vereins und die Vorbereitungen zum CSD im nächsten Jahr wird Gegenpol in einer der nächsten Ausgaben berichten.

TN

Gründung eines CSD-Vereins für Dresden diskutiert