Theater, das provoziert

Zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag präsentiert die Leipziger Moritzbastei in Kooperation mit der AIDS-Hife Leipzig eine Theaterpremiere der besonderen Art. Gegen das Vergessen setzen Regisseur Stefan Schönfeld, Tilo Esche und Anke Tornow eine brisante Inszenierung, die provozieren und eine neue Diskussion über das Thema HIV/AIDS anregen soll.

Dabei können sich die Zuschauer sicher nicht unbeteiligt zurücklehnen, denn Publikum und Schauspieler stellen unterschiedliche Viren und Bakterien dar, die sich zu einem Kongreß zum Thema AIDS zusammenfinden, der im Körper eines sterbenden AIDS-Patienten abgehalten wird. Die HI-Viren selbst beraten gemeinsam mit den gefährlichsten Bazillen und anderen Erregern der gesamten Welt, welche Strategien zukünftig zur weiteren Durchseuchung der Menschheit verfolgt werden. Mit Anspielungen auf die aktuelle Medienlandschaft werden Informationen zum Thema vermittelt beziehungsweise neu aufbereitet. Und unter dem Motto "Mutieren geht über Studieren" werden die Kongreßteilnehmer voller Tatendrang in die nächste Epidemie entlassen.

Mit Sicherheit wird diese Aufführung für Gesprächsstoff und heftige Debatten sorgen, allein schon am Titel werden sich die Geister scheiden. In Halle hat das Stück bereits am 30. November im Thalia-Theaters im Kaufhaus am Markt Premiere.

ML

HIV, HIV, Hurra!
30. November 2001
20 Uhr Premiere in Halle
Thalia im Kaufhaus am Markt

3. Dezember 2001, 20 Uhr
Premiere in Leipzig, Moritzbastei
Karten zu 12 DM (ermäßigt 8 DM)
über Tel.: 0341 - 70 25 90 oder
www.moritzbastei.de

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HIV, HIV, Hurra!