L wie Lebensversicherung

Früher hatte fast jeder eine klassische Lebensversicherung. Aber in den Zeiten alternativer Sparformen setzt sie sich immer weniger durch. Selbstverständlich werden sie von Vermittlern sehr gern angeboten, für den Abschluß gibt es schließlich eine beachtliche Provision. Und was für den Vermittler lukrativ ist, kann so also nicht die höchste Rendite für den Kunden bringen. Gerade Schwule und Lesben brauchen diese teure Kombination aus Sparen und Todesfallabsicherung in den seltensten Fällen. Sie bietet sich für Vermieter an, die ein Policendarlehen (also den bestehenden Vertrag beleihen wollen) beanspruchen möchten. Aber auch dafür akzeptieren Banken und Versicherungen andere Sicherheiten. Wer seinen Partner oder Kinder absichern möchte, sollte besser eine Risikoversicherung abschließen. Preiswert werden diese auch im Internet angeboten. Da diese Versicherung nur im Todesfall der versicherten Person auszahlt, kann man so einen Vertrag auch online abschließen, es sei denn, man ist sich nicht sicher, wie hoch die Versicherungssumme gewählt werden soll, dann sollte man doch einen Berater hinzuziehen. Leistungen aus der Versicherung gehören auch zum Nachlaß des Verstorbenen. Wer also Erbschaftssteuer sparen will, wählt folgende Vertragsgestaltung: der oder die abzusichernde Person beantragt als Versicherungsnehmer die Versicherung. Versicherte Person ist derjenige, der für seinen Partner vorsorgen möchte. Leistungen an den Versicherungsnehmer haben nämlich mit der Erbschaftssteuer nichts zu tun.

Leidliches Thema Riester-Rentenreform: Noch keine Gesellschaft hat die offizielle Zertifizierung! Lediglich ist Gesellschaften mitgeteilt worden, das die eingereichten Vertragsgestaltungen den Förderrichtlinien entsprechen. Riester-Produkte lohnen sich für uns in den wenigsten Fällen: Lohnt sich die staatliche Zulage für mich überhaupt? (es sei denn ich hab 3 und mehr Kinder und profitiere von den Kinderzulagen) Will ich tatsächlich eine Rente, die für 5 Jahre garantiert ist, wenn ich mit 68 sterbe könnte? (ein Kapitalwahlrecht, wo ich die ausgezahlte Summe selber anlegen kann, ist nämlich nicht vorgesehen) Zusätzlich gehört diese Rente zum zu versteuernden Einkommen (schließlich hat der Staat Zulagen gezahlt...) Da zunächst die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung bei Berufsunfähigkeit drastisch reduziert oder gestrichen (für diejenigen die noch nicht das 40. Lebensjahr vollendet haben) wurden, ist meine Empfehlung eine Berufsunfähigkeitsversicherung, separat oder kombiniert mit einer Sparform, die einem flexibel ermöglicht, Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen. In der Riester-Reform die Lücke der Berufsunfähigkeit nämlich absolut nicht bedacht!

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Schwul-Lesbisches Versicherungs-ABC