Zwischen Paris und Indien

Fester Szene-Bestandteil auf den Champs-Elysees ist der Man Ray Club, eine der typischen Pariser Lounges, die Bar, Restaurant und Club in Symbiose bieten. Und das Man Ray ist nicht irgendein Club, sondern die In-Location der Seinemetropole schlechthin. Nicht nur, daß seine Besitzer Johnny Depp, Mick Hucknall, Sean Penn und John Malkovich heißen, hier stellten bereits U2 und Puff Daddy ihre Alben vor, hier treffen sich Ivana Trump und Karl Lagerfeld in asiatischem Ambiente mit sprudelnden Brunnen und Statuen.

Dieser Fakt an sich wäre nun sicher keine Meldung im Gegenpol wert. Aber am 5. Oktober wird das Man Ray auch für uns interessant, denn dann erscheint eine gleichnamige CD im Handel, die die Stimmung eben dieses Clubs ins heimische Wohnzimmer bringen soll. Die Scheibe vereint Ethno-Sound mit chilligen Klängen, orientalische Melodien mit jazzigen Elementen und warmen Vocals. Geographisch sind die Stücke nicht immer exakt einzuordnen, mal klingt der Sound regelrecht westlich-metropolitan, wenige Minuten später wähnt man sich in Indien und kurz darauf in Rio. Die Titel tragen denn auch dazu passende Namen wie "Dampfschiff", "Brazilikum" und "Cleopatra in New York".

In diversen Metropolen haben sich chillige Oriental-Tunes bereits zum allerletzten Schrei entwickelt. Mal sehen, ob die Welle zu uns herüberschwappt. Mit dieser CD kann man den Trend schon vorab testen. Zur Komplettierung der Atmosphäre empfehlen wir diffuses Licht, einen plüschigen Ohrensessel und je nach Geschmack einen Zigarillo oder ein Räucherstäbchen.

MaN

Man Ray