Verleihung des Max-Spohr-Preises

Im April verlieh der Völklinger Kreis e.V., der Bundesverband Gay Manager, den Max-Spohr-Preis für ein Unternehmen, das den "Diversity"-Gedanken am besten in ihr Konzept integriert hat. Diversity steht für Vielfalt und Akzeptanz aller unterschiedlichen Mitarbeiter in einem Unternehmen.

Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger überreichte am 5. April 2001 in der Frankfurter Börse den Preis an den Vorstand der Ford-Werke AG. Die fünfköpfige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien stellt in seinen Untersuchungen fest, daß bei der Ford Motor Company der Diversity-Gedanke in der Unternehmensphilosophie sehr ernst genommen wird. Unterschiede in der Mitarbeitervielfalt werden bei Ford nicht nur akzeptiert und toleriert, sondern gefördert. Damit will man erreichen, daß eine höhere Produktivität durch bessere Zusammenarbeit erzielt wird.

Hans Peter Becker, Personalvorstand der Ford Werke, meint dazu folgendes: "...Diversity ist kein neues Programm, sondern strebt eine langfristige Kulturveränderung an, hin zu offeneren Denkweisen aller Mitarbeiter. Nur wo Unterschiede akzeptiert und gefördert werden, entstehen auf Dauer neue Ideen, ...".

Wollen wir hoffen, daß dies ein Musterbeispiel auch für andere Unternehmen wird und somit andersartig Denkende und Lebende mehr Integrität im Berufsalltag erhalten.

And the price goes to ...