Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) fordert gleiche Rechte ohne Wenn und Aber. Unter der Parole "Die Gleichstellung vorantreiben" werden sich Lesben und Schwule massiv mit ihren Forderungen in den Bundestagswahlkampf 2002 einmischen. In den vergangenen Jahren konnten bereits große Fortschritte erkämpft werden, die volle Gleichstellung ist aber noch nicht erreicht. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) richtet daher sechs Forderungen zur Bundestagswahl an die politischen Parteien:

  • die Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften zu vollenden.
  • Gleichgeschlechtliche Familien anzuerkennen.
  • den Schutz vor Diskriminierung zu stärken.
  • Umfassende Reform des "Transsexuellengesetzes" angehen.
  • ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zu errichten.
  • Rechtsextremismus und Hassverbrechen entgegenzutreten.

Diesen Forderungen haben sich auch weitere bundesweite Verbände angeschlossen, wie der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (BEFAH), die Bundesarbeitsgemeinschaft schwuler und lesbischer Paare (SLP) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwuler Juristen (BASJ).

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2002