L...wie Lebensstandard oder Pflege im Alter

Normalerweise werden ältere Menschen solange es geht durch die eigenen Kinder versorgt, bevor auch die Kinder es zeitlich oder körperlich nicht mehr schaffen, die Pflege der Eltern entsprechend zu gewährleisten. Das ist oftmals keine Frage des Nicht-Wollens! Auch sollen die Elternteile nicht abgeschoben werden, aber eine ganzheitliche 24-Stundenpflege kann keiner bewerkstelligen, der selbst noch im Berufsleben steht.

Was ist jedoch mit denjenigen, die keine Kinder haben? Egal ob aus gesundheitlichen Gründen oder weil es der Staat immer noch nicht zuläßt, das ein Kind bei zwei Männern aufwächst. Eine Frau hat es da nicht wesentlich einfacher, wenn sie in einer Partnerschaft mit einer Frau lebt. Gleichgeschlechtliche Paare brauchen nun einmal aus rein biologischen Gründen Hilfe einer dritten Person, um ein Kind zu bekommen.

Im Alter sind wir jedoch auch viel eher betroffen, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Denn wenn wir nicht in einer Partnerschaft leben, die bis ins hohe Alter hält, können wir ganz auch schnell "alt" aussehen. Jedoch, und das ist vielen noch nicht bewußt, Pflege kostet sehr viel Geld. Denn es muß nicht nur die Pflegekraft bezahlt werden (die übrigens am wenigsten dabei verdient...), der Rund-um-Service ist eine Dienstleistung, und Dienstleistungen werden immer teurer. Zwar hat der Gesetzgeber versucht mit der Einführung der gesetzlichen Pflege-Pflicht-Versicherung die Lücke zu schließen - aber es ist wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung: immer mehr werden immer älter und immer weniger zahlen Beiträge in entsprechender Höhe ein. Leistungskürzungen in der Krankenversicherung und immer höhere Eigenleistungen in den beiden Sozialversicherungen sind die nicht mehr abzuwendende Folge. Für einen sehr geringen Monatsbeitrag (je nach Eintrittsalter etwa 10 Euro) kann man eine Pflege-Zusatzversicherung abschließen. Diese sieht dann dieselben Leistungen der Gesetzlichen noch einmal vor. Wollen wir doch auch in Würde alt werden und uns auch noch ein Stück Kuchen "leisten" können, wenn uns danach ist. Allein die Vorstellung, vielleicht geistig noch fit, aber körperlich auf Pflege angewiesen zu sein, ist furchtbar. Wenn aber dafür zuwenig Geld da ist und man sich entsprechendes Pflegeniveau nicht leisten kann - spätestens dann denkt jeder: "ach hätt ich doch". Und nicht zu vergessen: Auch eine AIDS-Erkrankung endet meist als schwerer Pflegefall! Wurde man jedoch positiv getestet, ist es auch für diese Versicherung zu spät.

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