im Gegenpol Interview

Sie ist die Musik-Neuentdeckung von Peter Plate (Rosenstolz). Ende/Anfang April wird die erste Single von Sharon Adey "Warum weint mein Herz" erscheinen. Wir haben uns mit der sympathischen Berlinerin getroffen.

Gegenpol: Du bist gerade einmal 18 Jahre alt und bringst nun deine erste Single heraus. Wie kam es dazu?

Sharon: Also gesungen habe ich schon immer gerne. Meine ersten Aufnahmen habe ich gemacht, als ich zwölf war. Irgendwann hab ich mir gedacht, "mach doch mal was!". Dann bin ich zu Castings gegangen, hab mich irgendwo vorgestellt und schließlich hat es dann auch geklappt.

Gegenpol: Du bist bestimmt ziemlich viel am Proben - gehst Du da nebenbei noch zur Schule?

Sharon: (lacht) Ja, nebenbei gehe ich auch noch zur Schule. Aber wenn man will, dann kriegt man das auch hin. Natürlich ist man manch mal ein bißchen hinterher, aber da ich das wirklich möchte, schaffe ich das auch mit der Zeit. Wenn ich mal nicht proben muß, mache ich mich über meine Hausaugaben und die Schule her. Noch ist die Schule aber das wichtigste, naja so fifty-fifty, aber wenn das mit dem Singen wirklich läuft, würde ich mit der Schule durchaus auch aufhören, aber das muß man erst einmal abwarten.

Gegenpol: Wieviel Zeit investierst Du denn in den Gesang?

Sharon: Viel, eine ganze Menge. Soviel wie es geht eigentlich. Ich treffe mich so oft wie möglich mit meiner Band, um zu proben, da wir ja auch irgendwann einmal auftreten wollen. Und dafür muß man viel proben und viel Zeit investieren.

Gegenpol: Ist denn auch schon ein ganzes Album in Sicht?

Sharon: Nee, noch lange nicht. Erst einmal muß man sehen, wie und ob die erste Single überhaupt ankommt. Mir reicht es schon, wenn es wenigstens ein paar Leute gibt, die meine Musik mögen. Ein Platz Eins der Top Ten wäre zwar super toll, aber damit rechne ich erst mal nicht. Und dann werde ich schauen, wie es mit einer zweiten Single aussieht. Auf jeden Fall will ich mir Zeit dabei lassen, damit am Ende auch etwas Vernünftiges dabei herauskommt und nicht auf die Schnelle ein Album zusammen schustern.

Gegenpol: Für wen singst Du Songs, beziehungsweise wer, denkst Du, ist Deine Zielgruppe?

Sharon: Für alle eigentlich, eine bestimmte Zielgruppe habe ich nicht. Ich denke, daß jemand mit 15 genau so viel mit dem Song anfangen kann, wie jemand mit 50 Jahren. Alle Lieder bisher sind auf deutsch und jeder kann sie eigentlich gut verstehen und sich in die Musik hineinversetzen. Wer hatte nicht schon einmal Herzschmerz, Liebeskummer oder wurde verlassen...?

Gegenpol: Bis die Single erscheint, dauert es noch knapp zwei Monate. Bist Du jetzt schon nervös oder ängstlich?

Sharon: Nervös? Na klar. Immer wenn ich vor etwas Neuem stehe. Gerade jetzt. Man fragt sich, ob das Video genommen wird, ob die Leute den Song mögen, ob es auch welche gibt, die ihn sogar kaufen.

Da bin ich natürlich nervös, aber ängstlich eigentlich nicht. Egal ist mir das zwar alles nicht, und es würde mich schon sehr traurig machen, wenn das nicht klappt, da ich Musik halt sehr gerne mache, aber wenn nicht, dann werde ich es halt weiterprobieren.

Gegenpol: Wir drücken Dir auf jeden Fall alle Daumen und wünschen Dir einen erfolgreichen Start.

Sharon Adey