Das klingt zwar ungewöhnlich, ist aber prinzipiell kein Widerspruch. Es gibt in Deutschland einige gute Tänzer für orientalischen Tanz, der bekannteste ist Erkan Cerce. Der Türke, der schon seit über 20 Jahren in Deutschland lebt, war auch schon im Fernsehen als Tänzer zu erleben und in mehreren Talkshows zu Gast. Weiterhin bekannt ist der in Berlin lebende Kolumbianer Horacio Cifuentes, der ursprünglich als Balletttänzer beim San Francisco Ballett arbeitete.

Männerbauchtanz hat bereits eine längere geschichtliche Tradition. Als Napoleon mit seinen Soldaten in Ägypten kämpfte, verbannte er Bauchtänzerinnen aus der Öffentlichkeit, weil die Soldaten zu sehr abgelenkt würden. Als dann keine Tänzerinnen mehr auftraten, wurden sie durch Männer ersetzt. Obwohl in arabischen Ländern heute selten männliche Bauchtänzer öffentlich auftreten, gibt es sie doch. Öffentlich treten sie nur bei Festen in Erscheinung. Oft sind sie als Gruppen bei der Darbietung von bekannten Tänzerinnen zu sehen. Bei Parties und festlichen Anlässen tanzen Männer und Frauen zusammen.

Um Bauchtanz zu erlernen, muß nur die Begeisterung für Tanz und Musik vorhanden sein. Alles andere wird beim Unterricht vermittelt. Bauchtanz ist eine Technik, bei der die Körperteile isoliert bewegt werden. Ab 9. März kann Mann Bauchtanz auch in Dresden erlernen. Die Kursleiterin Dana Saida hat jahrelang in San Francisco gearbeitet. Eine Gruppe sollte aus mindesten sieben Männern bestehen.

Anmeldungen und Informationen unter 0351 - 441 72 72. Teilnahmegebühren 37 € / ermäßigt 32 € pro Monat.

Bauchtanz für Männer