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Mohammed Reza Banaye Sahebi, ein seit sechs Jahren in Deutschland lebender iranischer Flüchtling, hat sich mit einem Bericht über seine Lebenssituation an die Öffentlichkeit gewandt, da sein Leben bedroht ist. Vor wenigen Wochen erhielt er von der zentralen Ausländerbehörde in Chemnitz einen Brief mit der Ankündigung der Abschiebung in den Iran. Seit vorigem Jahr lebt er aber mit seinem Freund zusammen. Seine Beziehung war auch der Grund dafür, dass er vom Islam zum Christentum konvertierte. In der Scharia steht auf Homosexualität die Todesstrafe, der Übertritt zum Christentum ist ein zusätzlicher Verfolgungsgrund. Offenbar hat die Ausländerbehörde in Chemnitz bei diesem Fall versagt, da eine Einzelfallprüfung wahrscheinlich ein anderes Ergebnis gebracht hätte. Sahebi hofft nun auf eine baldige Aufhebung des Bescheids.

TN