Ist es eigentlich neben der lesbisch-schwulen Spaßkultur noch lohnenswert und notwendig, für gleiche Rechte zu streiten? Diskriminierungen bleiben auch (oder gerade!?) nach Einführung der Homo-Ehe an der Tagesordnung - ob in den Elternhäusern, in den Schulen, im beruflichen oder gesellschaftlichen Alltag.

Die AG "TWO in ONE - Lesben-, Schwulen- und Transenpolitik bei der PDS-Sachsen" will im Jahr 2002 wieder verstärkt aktiv werden, um bestehende Vorurteile und Benachteiligungen von Lesben, Schwulen, Transgendern und Intersexuellen abzubauen. Thematischer Auftakt wird im Februar eine Podiumsdiskussion zum Thema "Geschlechterrollen und Militarisierung" sein. Jeden Monat soll danach mindestens eine Veranstaltung stattfinden, auch an den Veranstaltungen zum Christopher Street Day in Dresden will sich die AG "TWO in ONE" beteiligen. Die Gruppe setzt sich weiterhin für die Schaffung von regionalen Beauftragten für andere Lebensweisen ein, außerdem für eine diskriminierungsfreie Sexualaufklärung an Schulen und für den Abbau der Sondergesetzgebungen für Schwule, Lesben, Transgender und Intersexuelle.

HJV

LesBiSchwule Politik