Entdecken und (R)ausgehen

Bei den Dresdnern ist sie sehr gut angekommen: die Broschüre "OUT in Dresden". Ganz in rosa gehalten, präsentiert diese Broschüre, herausgegeben vom Gerede e.V. die Dresdner schwul-lesbische Szene vor.

Es geht los mit einer Vorstellung des Vereins der "Dresdner Lesben, Schwulen und alle anderen". Danach folgen Kontaktmöglichkeiten, Services und Beratungen des Gerede. Informationen über die Mediothek und viele verschiedene Gruppen für Teenager, Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Männer, Frauen und Sportler sind genauso enthalten, wie beispielsweise Hinweise auf den "schwulen Literatursalon" und Tanzkurse. Nicht zu vergessen die Studentengruppe "SchLaU" und die lesbisch-schwule Sendung "querfunk" auf coloRadio.

Ein Stadtplan darf natürlich auch nicht fehlen. Ein Ausschnitt der Neustadt zeigt das Dresdner Bermudadreieck, wobei mit Nummern alle relevanten Anlaufpunkte markiert sind. Diese finden sich dann mit Adresse, Beschreibung und Öffnungszeiten im hinteren Teil des Heftes wieder. Hier ist alles aufgeführt, was zur Dresdner schwul-lesbischen Szene gehört. Und sogar noch mehr, da die Grenzen zu "normalen" Läden immer mehr verwischen. Der Adreßteil ist in verschiedene Rubriken unterteilt und anhand von Symbolen erkennt man, ob die Kneipe oder die Disko "vorwiegend schwul", bzw. "vorwiegend lesbisch" ist oder aber "gemischtes Publikum" vorfindet.

Die Broschüre bietet für alte Szenegänger natürlich nicht viel Neues. Aber mit "OUT in Dresden" hat man eine kompakte, vollständige Übersicht, die vor allem Leuten, welche die Dresdner Szene kennenlernen wollen, eine äußerst praktische Hilfe ist.

Inzwischen wurde "OUT in Dresden" in allen Lesben- und Schwulenmetropolen Deutschlands verteilt. Die Resonanz ist groß. Vielerorts, auch in Dresden selbst, werden Nachlieferungen dieses Szeneguides geordert. Zusätzlich verteilt die Dresden Werbung und Tourismus GmbH auf Tourismusmessen die Broschüre und schnürt ein "lesbisch-schwules Besucherpaket" u.a. mit Guide, Übernachtungen und Kulturempfehlungen.

Laut Gerede e.V. ist auch eine verstärkte Nachfrage der Angebote und Projekte im Stadtteilhaus zu spüren. Das Heft zeigt, daß die Zusammenarbeit zwischen Gerede e.V. und vielen kommerziellen Partnern aus der Szene Früchte trägt. Ein deutliches Zeichen, diese Kooperation zum Nutzen aller fortzuführen.

sfx

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