Eine kleine Nachbetrachtung

Glücklicherweise ist inzwischen das Thema Hochwasser für die meisten von uns in den Hintergrund getreten. Doch wie sieht es bei den betroffenen Szenelokalitäten aus? Konnten auch hier schon alle Schäden beseitigt werden?

Gute Nachrichten gibt es dazu aus dem Stadtteilhaus vom Gerede e.V. Nachdem auch dieses Hause im Wasser stand, konnten hier alle Schäden beseitigt werden. Die Arbeit wurde inzwischen ohne Beeinträchtigung durch Hochwasserfolgen wieder aufgenommen. Möglich wurde das durch den Einsatz vieler freiwilliger Helfer. Die Unterstützung zeigte einmal mehr, daß ein großes Interesse an der Fortführung der Projekte und der Arbeit des Gerede e.V. besteht.

Die Hilfe beschränkte sich jedoch nicht nur auf körperlichen Einsatz. Die ins Leben gerufene Spendenaktion brachte außerdem 400 Euro und zahlreiche Sachspenden. Dabei durfte man sich auch über Hilfe auch aus anderen Städten freuen. Per Vorstandsbeschluß konnten die Spenden dann schnell an die Betroffenen weitergeleitet werden. Neben Institutionen waren das auch Privatpersonen. Gespendet wurde übrigens auch ein Kleinwagen, welcher noch keinen neuen Besitzer gefunden hat.

Ein ganz besonderer Dank geht an die Partnerstadt Hamburg. Eine dort in der Szene durchgeführte Spendenaktion, initiiert vom Schwul-lesbischen Wirtschaftsverband Hamburg e.V., erbrachte immerhin 2000 Euro! Mit dem Geld wird unter anderem der Bunker unterstützt. Das Domizil des Lederclub Dresden stand ebenfalls bis zum Erdgeschoß im Wasser. Der Darkroombereich im Keller mußte beispielsweise trockengelegt und erneuert werden. Inzwischen konnte aber auch hier der gewohnte Betrieb wieder aufgenommen werden, was ebenfalls durch zahlreiche Helfer geschafft wurde.

Naturkatastrophe hin oder her - es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß man im Notfall auf Hilfe, Unterstützung und Zusammenhalt bauen kann. Dresden sagt Danke!

sfx

Hilfe - Hochwasser in Dresden