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Do., 3.10., 20.15 Uhr, WDR
Fernsehfilm
Tatort - Schneefieber
(R.: Peter Schulze-Rohr, D.: Ulrike Folkerts, Anette Felber, Gerald A. Held, Anne Kasprik, Christina Plate, Jörg Schüttauf) Erste von vier "Tatort"-Folgen mit Ulrike Folkerts in diesem Monat: Eine unbekannte Person, "Robin Hood", erpreßt die Bahn. Mehrere Geldübergaben, als Fallen gestellt, scheitern. Da schießt der Unbekannte nachts auf einen fahrenden Zug und tötet einen Menschen. Die Polizei gibt nach, der Erpresser kann mit dem Lösegeld fliehen. Als einzige Spur hat Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) eine Patronenhülse ohne verwertbare Fingerabdrücke. Da erhält sie unerwartet Hilfe: Ein anonymer Anruf beschuldigt den Apotheker Klaus Münter. Münter gesteht, das von der Polizei präparierte Geld gereinigt, mit der Erpressung aber nichts zu tun zu haben. Lügt er? Wer hat ihn verraten und warum? Welche Rolle spielen seine Ehefrau, seine Geliebte und sein Rechtsanwalt? Lena und ihre MitarbeiterInnen entdecken zwischen den vier Verdächtigen ein fein gesponnenes, leicht zu untergrabendes Beziehungsgeflecht.

Weitere Tatort-Filme mit Ulrike Folkerts
Do., 10.10., 20.15 Uhr, WDR
Tatort - Schlaflose Nächte
Do., 17.10., 20.15 Uhr, WDR
Tatort - Tod im All
Do., 24.10., 20.15 Uhr, WDR
Tatort - Nahkampf

Fr., 4.10., 17.30 Uhr, RTL2
Sitcom
Ellen - Es bleibt in der Familie
(USA 1994) Die liebenswerte Chaotin Ellen (Ellen DeGeneres) stolpert mal wieder in Probleme: Peter und Audrey überzeugen sie davon, eine Party nur für Lesben und Schwule zu schmeißen, damit sie endlich mal unter Gleichgesinnte kommt. Als das Fest endlich steigt, kann sich Ellen nicht um ihre Gäste kümmern, weil zur gleichen Zeit ein Klempner im Haus arbeitet, von dem sie annimmt, daß er hetero ist. Krampfhaft versucht sie, die Gäste von dem ahnungslosen Handwerker fern zu halten, weil sie mit der Bestellung eines Heterosexuellen gegen die ungeschriebenen Regeln der Community verstoßen hat. Ein Ellen-typischer Affentanz beginnt - völlig umsonst, wie sich bald herausstellt... (Weitere "Ellen"-Folgen laufen auf RTL2 fast täglich um 17.30 Uhr, gelegentlich auch um 7.55 Uhr)

Fr., 4.10., 22.05 Uhr, Pro7
Spielfilm
Aliens - Die Rückkehr
(USA 1986, R.: James Cameron, D.: Sigourney Weaver, Carrie Henn, Michael Biehn, Paul Reiser, Jenette Goldstein u.a.) Nach "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" zeigt Pro7 nun auch die Fortsetzung von Regisseur James Cameron: Nach 57 Jahren erwacht Ellen Ripley (Sigourney Weaver), die einzige Überlebende des Raumschiffs Nostromo, aus dem Hyperschlaf. In der Zwischenzeit ist der Planet LV-426, auf den die verseuchte Nostromo gestürzt war und der nun Acheron heißt, kolonisiert worden. Da seit einiger Zeit der Funkkontakt zu Acheron abgerissen ist, machen sich Ripley und ein Elitetrupp zu dem Planeten auf - und landen in einem Albtraum. Von KolonistInnen fehlt jede Spur, nur die kleine Newt konnte den Aliens entkommen. Regisseur James Cameron bot 1986 Special Effects, sekundenschnelle Schnitte und eine exzellente Kameraführung.

Sa., 5.10., 07.00 Uhr, Onyx
Whg.: Sa., 5.10., 16.00 Uhr, Onyx
So., 6.10., 07.00 Uhr, Onyx
So., 6.10., 16.00 Uhr, Onyx
Magazin
Power Hour: Björk
Eine "Power Hour" über Björk: Interviews, Konzert- und Backstageaufnahmen, Informationen über ihr Leben und aktuelle Projekte. Sie kann für sich in Anspruch nehmen, der isländischen Musik ein Gesicht gegeben zu haben - Björk ist eine der originellsten Künstlerinnen aus dem hohen Norden. Mit "Greatest Hits" veröffentlicht sie nun ein neues Album. Björk Gudmundsdóttir, 1965 in Rejkjavik geboren, wuchs in einer Familie auf, in der rund um die Uhr der Plattenspieler lief: Jazz, Rockmusik. Als Fünfjährige bekam sie Flöten- und Klavierunterricht. Mit elf Jahren spielte sie in einer Art Familienproduktion ihr Debütalbum "Björk" ein und wurde in Island zum Nachwuchsstar. Mit 13 gründete sie ihre erste Punkband. Die "Sugarcubes" kombinierten post-Punkklänge mit experimentellem Sound. Nach einigen Projekten mit britischen Bands wie EX:EL und 808 State nahm Björk 1993 ihr Soloalbum "Debüt" auf. Es folgten "Post", "Homogenic" und "Vespertine". Hits wie "Army Of Me", "It's Oh So Quiet" und "Possibly Maybe" machten Björk weltweit bekannt.

Di., 8.10., 20.45 Uhr, arte
Whg.: Mo., 14.10., 14.30 Uhr, arte
Dokumentation
Klonen - Der Mensch aus dem Labor?
(Erstausstrahlung, Frankreich 2002) Wird es bald möglich sein, auch Menschen zu klonen? Obwohl die Gerüchte darüber nicht verstummen, gibt es bisher noch kein geklontes Baby. Verschiedene Motive von BefürworterInnen kommen in dieser Dokumentation zur Sprache: Vom Kinderwunsch bis zum Bedürfnis nach Reproduktion eines Haustieres. Auch die Verwendung von Babys als Organspender sei möglich. Klonen als Fortpflanzungsmethode oder als außergewöhnliche Therapiemöglichkeit. Während US-Präsident Bush versucht, ein gesetzliches Verbot jeder Art des Klonens von Menschen zu erreichen, setzen sich einige der im Film befragten Personen engagiert dafür ein. Randolfe Wicker war weltweit der erste Aktivist für das Klonen. Der Schwule träumt von einem biologischen Kind, und die einzige Lösung für ihn ist das reproduktive Klonen. Sein Kind hätte dann das selbe genetische Erbe wie er. Weitere FürsprecherInnen sind kinderlose Hetero-Paare. Zu Wort kommt der Chicagoer Wissenschaftler Richard Seed, der nach der Geburt des Schafes Dolly gesagt hatte, er wolle das erste geklonte Baby erschaffen. Professor Yang sieht im Klonen ein vielversprechendes Verfahren für die Landwirtschaft. Der Präsident von "Advanced Cell Technology" glaubt, daß das Klonen mit dem Sieg über heute noch unheilbare Krankheiten die Medizin revolutionieren wird.

Mi., 9.10., 22.15 Uhr, ZDF
Magazin
Abenteuer Wissen
Alarmierende Entdeckung: Werden wir heimlich verändert? Die Zahl neugeborener Tiere mit weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmalen scheint an verschiedenen Orten der Welt zu steigen. WissenschaftlerInnen machten in allen Fällen künstliche Substanzen mit hormonähnlichen Wirkungen ausfindig. "Abenteuer Wissen" begab sich auf Spurensuche: Woher kommen die Wirkstoffe und wie konnten sie sich unbemerkt verbreiten? Steigt durch sie möglicherweise auch beim Menschen die Zahl der Hermaphroditen? Von 2.000 Neugeborenen soll eines die Merkmale beider Geschlechter aufweisen, doch in unserer Gesellschaft ist geschlechtliche Eindeutigkeit gefordert. Bei der Recherche stieß "Abenteuer Wissen" darauf, daß seit Beginn dieses Jahres weitgehend unbemerkt Daten zu Hermaphroditen erhoben und Erkenntnisse zusammengeführt werden, und daß ein europäisches Forschungsprojekt beginnt, die Wirkung der hormonähnlichen Stoffe auf den Menschen zu untersuchen. Gleichzeitig haben Fachleute mit Hilfe neuer Testmethoden entdeckt, daß solche Substanzen in allen Lebensmitteln vorkommen. LebensmittelherstellerInnen, Bauernverbände und UmweltpolitikerInnen haben sich zu einem Aktionsplan zusammengeschlossen, um die Belastung mit diesen Substanzen so rasch wie möglich zu reduzieren.

Sa., 19.10., 22.40 Uhr, ARD
Spielfilm
Donna Leon - Venezianische Scharade
(D 2000, R.: Christian von Castelberg, D.: Joachim Krol, Barbara Auer, Laura-Charlotte Syniawa, Patrick Diemling, Michael Degen, Annett Renneberg u.a) Auf der Müllhalde eines Schlachthofes bei Mestre, einem Industrievorort Venedigs, wird die Leiche eines Transvestiten entdeckt. Um seine Identifizierung zu verhindern, haben die MörderInnen das Gesicht des Toten verstümmelt. Commissario Brunetti (Joachim Krol) und sein Assistent Vianello (Karl Fischer) ermitteln in der Homo-Szene. In der Wohnung eines Strichers trifft Brunetti überraschend auf den angesehenen Anwalt Santomauro (Michael Gwisdek). Dieser ist Vorsitzender einer gemeinnützigen Organisation, die subventionierte Sozialwohnungen verwaltet. Die Ermittlungen kommen unerwartet voran, als Signora Mascari (Barbara Focke) den toten Transvestiten als ihren seit einer Woche vermißten Mann identifiziert. Brunetti glaubt nicht mehr daran, daß der getötete Bankier tatsächlich ein Transvestit war. Seine MörderInnen wollten die Polizei auf eine falsche Fährte locken. - Christian von Castelberg adaptierte Donna Leons Bestsellerkrimi detailgetreu, gedreht wurde am Originalschauplatz Venedig.

Mi., 23.10., 01.35 Uhr, arte
Spielfilm
Zwischen allen Fronten
(Les étrangers, Frankreich 1999, R.: Philippe Faucon, D.: Karim Ben Sadia, Yamina Amri, Lakdar Smadi, Assia Madi, Mohamed Chaouch) Der 19-jährige Algerier Sélim wohnt bei seinen Eltern. Seine strenggläubige Familie kann nicht akzeptieren, daß er homosexuell ist. Die Brüder und der Vater verstoßen ihn, nur bei der Mutter, deren Lieblingssohn er ist, findet er Halt. Um aus dem intoleranten Milieu zu entfliehen, tritt er seinen Militärdienst in Paris an und meldet sich als Freiwilliger zu den Blauhelmen nach Bosnien-Herzegowina. Doch auch beim Militär stößt er auf Ablehnung. Wegen seines Glaubens ist der junge Algerier ein Außenseiter. Als zudem bekannt wird, daß er schwul ist, wird Sélim von den Kameraden ausgestoßen. Nach der Blauhelm-Mission kehrt er nach Marseille zurück und nimmt an der Hochzeit seiner Schwester Yasmina teil. Seine Eltern können sich noch immer nicht mit Sélims Art zu leben abfinden.

Fr., 25.10., 16.00 Uhr, ARD
höchstpersönlich: Klaus Wowereit
Klaus Wowereit (49) ist fast über Nacht bundesweit populär geworden - als Regierender Bürgermeister von Berlin. Zwei Entwicklungen haben ihn in kürzester Zeit ungewöhnlich prominent werden lassen: Die plötzliche Machtübernahme nach dem Bankrott der Großen Koalition in Berlin und sein Selbst-Outing als Schwuler. Seine Formulierung "Und das ist auch gut so" wurde zum geflügelten Wort. Der Sympathieträger erfährt aber auch viel Ablehnung. Sein Bündnis mit der PDS und seine angebliche Neigung zu Partys werden vor allem von der Berliner Presse häufig kritisiert. In "höchstpersönlich" erzählt Klaus Wowereit, fünftes und jüngstes Kind einer Berliner Putzfrau, wie er als einziger aus seiner Familie studieren konnte. Er spricht über sein Verhältnis zu Frauen und zu seinem Lebensgefährten Jörn Kubicki. Über Wowereit äußern sich Gerhard Schröder, Gregor Gysi, der Sänger Hartmut Engler, Wolfgang Völz, Jörn Kubicki und andere. Wowereit zählt nach nur gut einem Jahr Amtszeit zu den beliebtesten Politikern Deutschlands.

Ingrid Scheffer

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