Buch-Cover: Weiberschläue Alle Fans der Krimis von Maria Gronau atmen auf:

Die lesbische Lena, inzwischen fast vierzig und Hauptkommissarin, löst endlich ihren vierten Fall.

Wie die drei Bände zuvor ist auch "Weiberschläue" in der Berliner Szene angesiedelt.

Der erste Tote ist ein Kollege Lenas – er wird erstochen im sowjetischen Ehrenmal gefunden. Die Nachforschungen ergeben, daß er weit über seine Verhältnisse lebte und wegen einer Krankheit dringend eine Spendeleber benötigte. Seine geheimnisvolle Beziehung zu dem verschwundenen Juden Elmar aus Baku, der dort wegen Doppelmordes gesucht wird, könnte ein weiteres Mordmotiv sein. Doch dann taucht Elmar in den Müggelbergen wieder auf – als Leiche. Bei ihren Recherchen in verslumten Hinterhöfen und angesagten Szeneclubs stößt Lena auf einen Sumpf: Organschmuggel, Versicherungsbetrug, Drogenhandel... Daß ihr Sohn Jim, gerade 15 Jahre alt, erste Drogenerfahrungen macht und sich dabei auch noch erwischen läßt, erleichtert Lena die Konzentration aufs Berufliche nicht gerade.

Aber sie hat ja ihre Liebste, Margrete, die ihr mit Sprachkenntnissen, Kräuterbädern und anderen Liebesdiensten zur Seite steht.

Spannende Unterhaltung vom Feinsten, die vor allem durch brillante und witzige Dialoge besticht.

Maria Gronau
Weiberschläue
Militzke Verlag 2003
7,90 €
ISBN 3-86189-505-6

Lena Wertebach ist zurück!