Ausstellung: Die Stadt ist weiblich

Ausstellungsstück aus Denkmäler von berühmten Männern gibt es zuhauf, doch wer gedenkt der Frauen? Das fragten sich die Künstlerinnen der Leipziger GEDOK-Gruppe.

1999 begannen sie, erste Entwürfe und Skizzen für "Bank"-Objekte auszustellen, die an bedeutende Frauen in Leipzig erinnern sollen.

Die Bank, welche die Künstlerin Dagmar Schumann der von den Nationalsozialisten hingerichteten Ärztin Dr. Magdalena Blanck widmete, fand unterdessen ihren Platz in Panitzsch. Sigrid Schmidts Objekt für Lene Voigt steht im Theater der Jungen Welt. Weitere Objekte, zum Beispiel eine Bank für Anna Magdalena Bach auf dem Thomaskirchhof, sind in Arbeit.

In der Ausstellung "Die Stadt ist weiblich - Eine Bank für eine Frau" sind bis zum 20. August Studien und Skizzen verschiedener Künstlerinnen zu sehen, in denen Bänke für Elsa Asenijeff, Victorie Gottsched, Käthe Windscheid, Anna Magdalena Bach, Mutter Grimpe, Louise Otto-Peters und Clara Wieck-Schumann entworfen wurden. Die Ausstellung wird in den Räumen der Frauenkultur e.V. gezeigt

SB

Frauenkultur e.V. Leipzig
Windscheidstr. 51
04277 Leipzig
fon & fax 0341 - 21 300 30

Bänke für Frauen