Abschiedsvorstellung der Rocky Horror Show

Die Abschiedsvorstellung der Rocky Horror Show am 13. Juli war eine der genialsten Partys in der Geschichte dieses Musicals. 30 Jahre ist es nun her, daß sich aus einem Londoner West End-Theater ein skurrile Truppe auf die Reise machte, die Welt zu erobern und noch immer ist das Fieber um Strapse, Reis- und Wasserregen ungebrochen.

Rocky Horror Show Das Warm up zur Show, geführt von den Morgenmoderatoren von Dresden 103 Punkt 5, startete mit dem Frank Popp Ensemble. Sie brachten die Zuschauer mit ihrem Top-Hit "Hip teens don't wear blue Jeans" und anderen Liedern zum kochen. Zum zehnjährigen bestehen des Radiosenders stieg noch einmal Ahmad Mesgarha, Frank'n'furter-Darsteller am Staatsschauspiel Dresden, auf die Bühne und gab mit den "nonets" ein paar Stücke aus seinem Repertoire zum Besten.

Kurz vor Beginn tanzte der gesamte Zuschauerraum zusammen mit den Rocky Horror Club Dancern den größten Time Warp aller Zeiten. Damit war das Publikum aufgeheizt für das Treffen mit den außerirdischen Transvestiten und den hausbackenen Erdlingen.

Der Narrator schwatzte mit den Zuschauern und packte aktuelles Zeitgeschehen mit ins Stück. Riff Raff und Magenta spielten in ihrer mystisch-devoten Art und Columbias schrille Stimme kreischte durchs Mikrophon. Frank'n'furter wackelte in gewohnter Diven-Art über die Bühne und ließ sich mehr feiern, mehr bemitleiden, mehr bejubeln denn je. Seine Sterbeszene war voll gepackt mit Pathos, welcher so manchen Zuschauer zu Tränen rührte. Richard O'Brian hat die Sachsen als die größten Fans seines Kult-Musicals bezeichnet und dieser Abend hat gezeigt, daß er ohne Zweifel recht hatte.

aro

I wanna go home