Nachbetrachtung zur lesbisch-schwulen Filmnacht

Am 14. Mai fand in Delitzsch die zweite lesbisch-schwule Filmnacht statt. Nachdem die Veranstaltung beim ersten Mal eher von LeipzigerInnen dominiert wurde, waren diesmal die Schwulen und Lesben aus Delitzsch und Rackwitz in der Mehrheit.

Gezeigt wurde "Southern Comfort", ein Film über Robert Eads, einen Cowboy, der im Körper eines Mädchens geboren wurde und nun als Mann und Farmer in Georgia auf dem Lande lebt.

Als Transsexueller hat er mit der Intoleranz der Menschen zu tun, selbst die Ärzte eines Krankenhauses verweigern ihm aus diesem Grund die Behandlung seines Krebsleidens, was ihn letztendlich sogar das Leben kostet.

In den nachfolgenden Gesprächen waren sich viele Anwesende einig, daß auch in unserer Gesellschaft Menschen, die anders sind, mit Diskriminierung begegnet wird.

Dem kann man nur selbstbewußt entgegentreten und offen seine Lebensweise und die Forderung nach Gleichbehandlung zeigen. Und das nicht nur einmal im Jahr zum CSD. In Delitzsch wird es auf jeden Fall weitergehen.

Die Anwesenden zur lesbisch-schwulen Filmnacht haben sich darauf verständigt, Angebote für Lesben, Schwule und alle anderen etablieren zu wollen.

Lesbisch-Schwul in Delitzsch