Neue Locations sorgen erneut für Aufwind

"Alles neu macht der Mai" heißt es ja bekanntlich. Dies scheint auf die Chemnitzer Szene vollkommen zu zutreffen, denn es gibt dort nun zwei neue Lokale. Bereits im April hat das Café "Rainbow" in der Schmidtbankpassage eröffnet. Und im Mai öffnete die Leder- und Fetisch-Bar "Spike" seine Pforten. Eine Entwicklung, die anderenorts durchaus wünschenswert wäre.

Das "Spike" befindet sich in der Barbarossastrasse und möchte all diejenigen Gays ansprechen, die auf Leder, Rubber, Uniform und Skin-Outfits stehen. Den Gästen wird neben dem Barbereich auch ein Ruhebereich und ein Darkroom, der in der nächsten Zeit nicht nur mit Leben gefüllt werden soll, geboten.

Die Chemnitzer Szene wächst also weiter. Fast jeder Interessensbereich wird nun bedient.

Leider hat die Medaille, die man an der Szene verleihen könnte, auch eine zweite Seite. Sie entwickelt zu einseitig. Es fehlt noch an einem Café oder einer Bar, welche(s) vorwiegend Lesben ansprechen will. Man darf aber gespannt sein, ob in der Zukunft dieses Manko beseitigt wird.

MM

Blühende Szene in Chemnitz