AG queer fordert Regierung zu Rücksichtnahme auf

Die Bundesarbeitsgemeinschaft queer der PDS hat sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt.

Darin wird die rot-grüne Bundesregierung aufgefordert, etwaig geplante Einsparungen im Wirtschafts- und Gesundheitsbereich nicht auf Kosten von Schwulen, Lesben und Transgendern vorzunehmen.

Ganz konkret wird dabei auf die Möglichkeit der Kürzung der Leistungen bei Geschlechtsumwandlungen oder bei Risikogruppen hingewiesen. Benachteiligungen werden sich unter Umständen auch aus der unterschiedlichen Behandlung nichtehelicher Lebensgemeinschaften ergeben. Die BAG queer ruft Vereine, Gruppen, aber auch Einzelpersonen, dazu auf, genau zu beobachten, welche Maßnahmen von der Regierung letztlich in Betracht gezogen werden und im Ernstfall sofort aktiv zu werden.

Aufgrund der sexuellen Orientierung und der Identität darf keinem ein Nachteil entstehen, so Bundessprecher der BAG queer Ralf Buchterkirchen.

TN

Schwule, Lesben & Transgender nicht benachteiligen