Zu AIDS, Liebe und Sexualität

Bild 1 - Übertragungswege Mit einer besonderen Aktion beschreitet die BZgA neue Wege im Bereich der HIV-Aufklärung und AIDS-Prävention. Der Mitmach-Parcours zu AIDS, Liebe und Sexualität, der Anfang Dezember in Bischofswerda stattfand, ist das erste gemeinsame Projekt der BZgA, dem Netzwerk fürkinder und Jugendarbeit e.V., der Caritas und dem Gesundheitsamt. Hierzu wird dieses oft sehr theoretische, aber um so wichtigere Thema AIDS und Sexualität für Jugendliche spielerisch aufbereitet. Gerade im Jugendbereich besteht oft durch Unwissenheit und auch Sorglosigkeit ein erhöhtes Risiko einer Infektion.

Das Projekt geht an die Schulen und verbindet in einer einzigartigen Weise AIDS-Aufklärung mit Spiel, Wettbewerb und spannenden Aktionen. Die Veranstaltungen zum Mitmach-Parcours Anfang Dezember in Bischofswerda zeigte, daß die ca. 300 teilnehmenden Schüler aller Schulformen sehr interessiert waren und sich begeistert an der Aktion beteiligten, häufig sehr zum Erstaunen der begleitenden Lehrer. Das zeigte, daß sowohl das Thema als auch die Methoden den Nerv der Schüler trafen. Die Lehrer nahmen neben dem positiven Eindruck und der erneuten Sensibilisierung für die AIDS-Thematik auch zahlreiche methodische Anregungen für den eigenen Unterricht mit.

Bild 2 - Pille danach Auf Grund der guten Erfahrungen in diesem Projekt planen das Netzwerk und die Caritas bereits weitere gemeinsame Aktionen zur AIDS-Prävention.

Bild1: "Übertragungswege": Ist die gemeinsame Benutzung von Gläsern oder Rasierapparaten ansteckend? Wie sieht es bei Erster Hilfe und Schwangerschaft und natürlich mit Sex aus? Mit den Würfel konnten die Schüler das Ansteckungsrisiko (rot = hoch, gelb = gering, grün = kein Risiko) verschiedenen als Karikatur dargestellten Alltagssituationen zuordnen und anschließend die Ergebnisse diskutieren.

Bild 2: "Pille danach": Es ist kein Geheimnis, das die Präventionsberaterin i.A. der BZgA Anna Maria Loffredo hier verrät. Es gibt auch eine "Pille danach". Allerdings ist sie kein Verhütungsmittel, sondern schon wegen der starken Nebenwirkungen nur ein Mittel für den Notfall. Dann muß sie aber binnen 48 Stunden vom Arzt verschrieben und genommen werden.

Mitmach-Parcours der BZgA