Long live our gracious "Queens"

Alles bleibt anders, könnte das Dezember-Motto innerhalb der Dresdner Szenebars gewesen sein: Es hat sich zwar einiges verändert, aber für das Publikum bleibt alles im wesentlichen so, wie es war. Wie vielen bekannt ist, hat Onkel Ralf sein Queens, das am längsten bestehende Gaylokal in Dresden, verkauft und nimmt sich eine kurze Szene-Auszeit (siehe Bericht).

Aber damit endet die Ära dieser Bar nicht sang- und klanglos, sondern ein neuer Betreiber wollte wieder neuen Schwung in den Laden bringen. Und wer könnte das besser schaffen, als einer, der sich bestens im Queens auskennt und seine ersten Schritte innerhalb der Szenegastronomie hier gemacht hat: Jan Heidemann, der Besitzer des Boy's, hat nun auch das Queens übernommen. Dabei bleibt das Queens im wesentlichen so erhalten, wie es alle kannten. Es wurden nur geringfügige Änderungen an der Dekoration vorgenommen, die vielleicht nur den Stammgästen auf den ersten Blick auffallen.

Große Änderungen sind aber auch nicht geplant, denn "das Queens ist für mich ein sehr attraktives Lokal", sagt Jan zur der feierlichen Neueröffnung am Nikolaustag, "Es liegt an einer interessanten und belebten Ecke der Neustadt. Hier kommt fast jeder einmal vorbei". Aber das Queens bietet für seinen neuen Betreiber noch einen weiteren, praktischeren Vorteil, denn nun kann und muß er das Boy's pünktlich 3 Uhr morgens schließen, wie es ihm das Gewerbeamt vorschreibt. Viele Gäste hatten bisher noch nichts von der Sperrstunde gemerkt, aber da nun auch hohe Konventionalstrafen drohen, sieht sich Jan Heidemann gezwungen, die Schließzeiten durchzusetzen. Aber für die Gäste ergibt sich nun nur ein kurzer Fußweg durch die Neustadt und man kann gemeinsam mit dem Barpersonal des Boy's ab 3 Uhr morgens im Queens weiter feiern.

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Neuer Schwung