Wo der StuRa am wärmsten ist ...

... so die einleitende Selbstbeschreibung von "hochschwul". Das ist eine vom Studentenrat der Universität Leipzig unterstützte Arbeitsgemeinschaft, welche sich seit über zehn Jahren vor allem für Toleranz und Gleichstellung von Homosexuellen an der Uni einsetzt. Hochschwul soll ein Anlaufpunkt für alle schwulen Studenten sein, die andere treffen und kennenlernen wollen. Wie der Name schon sagt, geht es vorrangig um die Interessen und Probleme schwuler Studenten. Dabei werden Lesben an der Universität Leipzig natürlich nicht ausgegrenzt. Für deren Gleichstellung gibt es das Referat für Frauen- und Lesbenpolitik.

"Hochschwul" trifft sich einmal wöchentlich, meist mittwochs, in der RosaLinde. Dazu sind alle interessierten Besucher eingeladen – nicht nur Schwule, denn bei den Treffen kommt sicher keine Langeweile auf. Bei Filmen, Spieleabenden, oder Diskussionsrunden kommt man immer leicht ins Gespräch. Außerdem gibt es einmal im Monat "Gay Out". Dabei werden Leipziger Kneipen, Restaurants und Cafés unter die Lupe genommen. So entstand ein Erfahrungsschatz, der als Online-Kneipenführer unter www.hochschwul.de nachzulesen ist.

In Zusammenarbeit mit dem Referat für Frauen- und Lesbenpolitik wird eine Vorlesungsreihe zu schwul-lesbischen Themen unter dem Titel "Homo Studies" veranstaltet. Und auch in den Lesben- und Schwulenbeirat der Stadt Leipzig bringt sich "hochschwul" ein.

Auf der Homepage www.hochschwul.de findet man neben den aktuellen Terminen auch viele weitere Informationen zu "hochschwul".

sfx

Hochschwul Leipzig