Diagnose positiv – über Jahrzehnte war diese Aussage gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Inzwischen hat die pharmazeutische Forschung Wege gefunden, mit denen einen positives Ergebnis des HIV-Tests als "endgültig vorläufig" betrachtet werden kann.

So steht auch die Ausschreibung zum 4. Konrad-Lutz-Preis unter dem Motto "endgültig vorläufig".

Der Konrad-Lutz-Preis ist der Gestaltungswettbewerb für Menschen, die von HIV und AIDS betroffen sind, seit 1998 wird er regelmäßig vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline gestiftet.

Er soll Betroffene sowie deren Angehörige und Freunde motivieren, das schwer erlebbare der Infektion kreativ-künstlerisch auszudrücken.

Am Wettbewerb beteiligen können sich professionelle Künstler ebenso wie Amateure. Mit den Bildern von Betroffenen soll eine Brücke gebaut werden, um die Krankheit AIDS nicht als Tabu zu betrachten, sondern wieder mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Meinung zu rücken.

Die Preise sind mit einem Gesamtwert von 8.200 Euro dotiert.

Einsendeschluß für die Bilder ist der 31. Dezember 2003. Die Ausschreibungsunterlagen können angefordert werden bei:

uwe heilig kommunikations-design
Oliver Juret
Klenzestraße 64, 80469 München
Tel: 089-20245045; Fax: 089-20238482
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Info: Konrad Lutz
Der Münchner Filmemacher Konrad Lutz kannte die Probleme, denen HIV-Infizierte und AIDS-Kranke täglich begegnen, aus eigener Erfahrung. 1984 wurde bei ihm HIV diagnostiziert. Im Rahmen der AIDS-Hilfe engagierte er sich sechs Jahre lang für die Belange von Betroffenen. 1990 starb Konrad Lutz im Alter von 35 Jahren an der Folgen der Erkrankung.

endgültig vorläufig