Gerede-Logo Leere Stadtkassen sind gefährlich. Vor allem für soziale Projekte, wie den Gerede e.V.

Die benötigten Zuwendungen durch die Stadt Dresden sollten ersatzlos gestrichen werden. Zahlreiche Beratungs- und Bildungsangebote standen damit fast vor dem Aus. Ein jahrelanger Treffpunkt für Lesben, Schwule, Transgender und Andere wäre wohl endgültig von der Dresdner Landkarte verschwunden.

In der entscheidenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses konnte jedoch die Hälfte der benötigten Gelder erkämpft werden. Ein Erfolg sicherlich, dennoch zwingt dies zu radikalen Sparmaßnahmen wie den Abbau einer Personalstelle. Von den beiden Sozialpädagogen des Gerede e.V. übernimmt Morena Gutte die leitende Position von Falk Scholz. Nur durch die ehrenamtliche Mitarbeit vieler anderer können die Projektgruppen in gleicher Qualität fortgeführt werden. Um der kommunalen Finanznot entgegenzuwirken suchte Gerede e.V. erfolgreich nach anderen Fördermöglichkeiten. Die "Aktion Mensch e.V." unterstützt seit Mai die projektbezogene Arbeit. Dabei geht es vor allem um Beratungs-, Begegnungs- und Bildungsangebote für transgender lebende Jugendliche und junge Erwachsene. Aber auch Angehörigen und Interessenten steht der neue Sozialpädagoge Yiannis Brauweiler als Ansprechpartner zur Verfügung.

So geht der Verein in schweren Zeiten einen Schritt zurück und zwei nach vorn, denn die Eröffnung eines neuen Infocafés für die junge Dresdner Szene ist im Sommer geplant.

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