Im sächsischen Landesverband des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland gibt es Bewegung. Daniel Gollasch gab im Juni seinen Rücktritt von sämtlichen Funktionen im LSVD Sachsen bekannt. Als Grund hierfür wurden vor allem Differenzen mit Vorstandskollegen Frank Diehr angegeben.

"Mir wurden Lügen unterstellt, meine Privatsphäre wurde massiv untergraben, ein konstruktives Arbeiten war in dieser Konstellation leider nicht möglich. Am Ende wurde sogar mit der Polizei gedroht", teilet Gollasch mit. Steht zu hoffen daß sich schnell kompetente Nachfolger für den Lesben- und Schwulenverband finden. "Das Projekt LSVD war mir für Sachsen sehr wichtig, Schade daß ich es nicht mehr persönlich vorantreiben kann", so Gollasch weiter.

Daniel Gollasch bleibt der Leipziger Community weiterhin als CSD-Mitorganisator und als Vorstand des Leipziger Schwulen- und Lesbenzentrums RosaLinde e.V. erhalten.

Bruch beim LSVD-Sachsen