Auch für Sächsische Kommunen geeignet?

Am Rande der lesBiSchwulen Kulturtage hat die Ratsfraktion der PDS im Göttinger Stadtrat einen Antrag eingebracht, wie die Diskriminierung von Menschen mit unterschiedlicher sexueller Identität auf kommunaler Ebene abgebaut werden soll.

Die PDS-Ratsfraktion schlägt zunächst einen Runden Tisch vor, an den die Stadt VertreterInnen aller Ratsfraktionen, der Stadtverwaltung, der Polizei, der AIDS-Hilfe und der Initiativen lesbischer, schwuler, transidenter Menschen und andere Interessierte einlädt. Dort sollen konkrete Handlungsvorschläge erarbeitet werden.

Einige hat die PDS gleich selbst gemacht: Selbstverpflichtungserklärung zum Abbau von Diskriminierung in der städtischen Verwaltung, Aufnahme von Gender-Themen in die Lehrinhalte der Schulen, eine angemessene Unterstützung von Projekten lesbischer, schwuler und transidenter Menschen, eine stärkere Herstellung von Öffentlichkeit für kommunale Vereine und Projekte und die Förderung stadtgeschichtlicher Untersuchungen zur Geschichte von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen.

Eine Ratsinitiative, die Sensibilität erhöht und Diskriminierungen sichtbar macht. Insofern seien alle sächsischen KommunalpolitikerInnen, dazu ermuntert ähnlichen Anträge einzubringen, wobei die Ausführung konkreter Vorschläge vor allem an leere Stadtkassen scheitern könnte.

Informationen und der volle Antragstext
bei der PDS-Ratsfraktion Göttingen
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Im Netz unter: www.pds-goettingen.de

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Initiative gegen Diskriminierung