Öffentlicher Empfang des Landesverbandes in Magdeburg

Am 18. Februar 1990 wurde in Leipzig der SVD - der Schwulenverband in der DDR – gegründet. Aus ihm wurde im gleichen Jahr der Schwulenverband in Deutschland und später der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD). Obwohl viele der damaligen Ziele erreicht wurden und sich die Lebenssituation Homosexueller deutlich verbessert hat, sind Schwule und Lesben trotz Lebenspartnerschafts- und Antidiskriminierungsgesetzgebung noch weit von der völligen Gleichstellung in der Gesellschaft entfernt.

Gerade der Landesverband Sachsen-Anhalt gehörte von Anfang an zu den besonders aktiven Mitgliedern des LSVD. Seit 1997 ist die Geschäftsstelle in der Walther-Rathenau-Str. 31, im Zentrum der Landeshauptstadt Magdeburg ansässig.

Zum Jubiläum wird hier in der Geschäftstelle am 23. Februar 2005 um 19 Uhr zu einem kleinen Empfang eingeladen. Dabei soll nicht nur eine Rückschau auf die geleistete Arbeit gehalten, sondern auch Kraft geschöpft werden für das weitere Engagement des Landesverbandes in der Region.

In seinem Festvortrag geht Bundessprecher Eduard Stapel (Bismark), einst Initiator der SVD-Gründung, auf die bisherigen Erfolge ebenso ein, wie auf die Gründe, die damals zur Gründung des SVD geführt hatten. Wie sahen die damaligen Ziele konkret aus und welche davon wurden erreicht? Wo gilt es weiter zu kämpfen?

Anschließend wird wir zu einem Büffet sowie zu kalten und heißen Getränken geladen. LSVD-Mitarbeiter stehen für Fragen gern zur Verfügung und stellen im Rahmen des Empfangs die neue "Aktion 1:1" des LSVD vor, die im Februar bundesweit startet und einen Beitrag dazu leisten soll, die noch fehlende Gleichstellung bald und möglichst vollständig zu erreichen.

Empfang - 15 Jahre LSVD
23. Februar 2005, 19 Uhr
LSVD-Geschäftsstelle
Walther-Rathenau-Str. 31
Magdeburg

15 Jahre LSVD