Im Juli wird Dresden gerockt. Vom 7. bis 10. Juli laden die Organisatorinnen zu einem unkommerziellen, feministischen Festival ein, dem ersten Dresdner Ladyfest. Dabei ist der Begriff "Lady" keineswegs nur biologisch zu verstehen, sondern bezieht ganz bewußt queere und transgender Personen ein. Denn "schließlich ist eines der Ziele des Ladyfest die Aufhebung von Zwangsheterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit..", so die Organisatorinnen. "If you feel like a lady, be part of the ladyfest!"

Von Donnerstag bis Sonntag wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, darunter Konzerte, Parties, Workshops, Lesungen, Filme und Diskussionen. Dabei soll es vor allem darum gehen, Räume und Netzwerke für Künstlerinnen zu schaffen, die frei sind von Sexismus, Rassismus und Antisemitismus. Auch gesellschaftliche Normvorstellungen von Alter, Gewicht oder Herkunft sollten Frauen und allen andern keine Zwänge mehr auferlegen.

Das erste Ladyfest fand im Jahr 2000 in Olympia, Washington, statt. In Anlehnung daran folgten Ladyfeste in Chicago, New York, Glasgow, Amsterdam, London, Melbourne, Jakarta, Hamburg, Berlin und Leipzig. Diese Tradition soll nun in Dresden fortgeführt und Künstlerinnen eine Bühne geben, die ihnen sonst verwehrt bleibt.

Weitere Informationen und das Programm gibt es auf der Internetseite: www.ladyfestdresden.tk

Das erste Dresdner Ladyfest