Seit 1. Oktober können sich sächsische schwule und lesbische Paare auf den Standesämtern trauen lassen. Bislang war dies in Sachsen nur in den Regierungspräsidien möglich, wobei dies eher einem Verwaltungsakt als einem festlichen Ereignis gleichkam. Trotzdem haben bis zum 31.12.2004 hierzulande bereits 234 homosexuelle Paare die Möglichkeit der Verpartnerung genutzt, in Thüringen gab es 92 und in Sachsen-Anhalt 153 "Homo-Ehen". In ganz Deutschland wurden insgesamt rund 12500 Lebenspartnerschaften geschlossen.

In den sächsischen Standesämtern wird die Trauung, gemäß der Vereinbarungen im Koalitionsvertrag der Sächsischen Staatsregierung, nunmehr etwas feierlicher sein. Würdevolles Ambiente, eine individuelle Ansprache und Musik können die Zeremonie zum schönsten Tag im Leben eines Paares machen. Auch professionelle Hochzeitsausstatter haben sich im übrigen schon auf schwule und lesbische Paare eingestellt. Vom Aufgebot bis zur Feier, von Kleid oder Anzug bis zum Friseurtermin kann alles geplant und organisiert werden, so wird der Vorbereitungsstreß reduziert.

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