Bundesweites Treffen der Aufklärungsprojekte in Dresden

Überall in Deutschland engagieren sich täglich EhrenamtlerInnen an Schulen und Jugendeinrichtungen, um mit Klischees und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern aufzuräumen. Das Anliegen ist, durch persönlichen Kontakt ein authentisches Bild zu vermitteln.

Vom 3. bis 5. März fand zu dieser Aufklärungsarbeit in Dresden ein bundesweites Treffen statt. Es nahmen 37 junge Leute von 16 verschiedenen Projekten aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Das Treffen wurde durch das Jugendnetzwerk Lambda e.V. gefördert. Gerede e.V. Dresden war mit seinem Projekt "LiebesLeben" der Organisator des diesjährigen Treffens und nutzte dafür die komfortablen Räumlichkeiten des Stadtteilhauses.

Auf dem Plan stand vor allem, gemeinsame Ziele für eine bundesweite Vernetzung zu formulieren. Innerhalb dessen wurde die Diskussion um gemeinsame Arbeitsstandards begonnen und ein erster Beschluß gefaßt über Qualitätskriterien für die Durchführung einer Aufklärungsveranstaltung. Im Laufe des Jahres ist geplant, die Debatte um die Inhalte einer Ausbildung der ehrenamtlich tätigen AufklärerInnen weiter zu führen. Außerdem soll eine Homepage entstehen, die Anliegen und Aktivitäten bundesweiter Aufklärung nach außen transportieren wird.

Das wesentlichste Ergebnis aber war bereits im Laufe des zweiten Tages klar: der Bedarf an Austausch und der Wunsch, die Vernetzung voranzutreiben, sind groß. Deshalb wird es im nächsten Jahr ein weiteres Treffen geben, dann in Frankfurt am Main.

Informationen über die bundesweite und regionale Vernetzung sowie die Mitarbeit als AufklärerIn unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Vernetzt