dem neuen Vorstand des Lederclubs Dresden

Gegenpol: Ihr habt außerplanmäßig einen neuen Vorstand gewählt. Warum und wie geht es dem LCD und dem Bunker?

Vorstand: Nun, es geht beiden wieder gut. Es gab Entwicklungen und Ereignisse, welche viele Clubmitglieder nicht mehr mitgetragen haben: rückläufige Besucherzahlen, fehlende Investitionen in das Lokal, die Special Events gingen an den Wünschen der Gäste vorbei und der Sinn des Vereins, also z.B. Prävention wurde nicht mehr erfüllt. Also mußten wir gegensteuern. Der neue Vorstand beschäftigt sich jetzt mit der Entwicklung neuer Konzepte.

Gegenpol: Was wollt Ihr anders machen?

Vorstand: Wir haben neue Bardienste, deswegen kommen die Besucher wieder zahlreicher und auch Stammkunden, die in den letzten Jahren wegblieben, finden zu uns zurück.

Außerdem investieren wir gerade viel Geld, um neue Ausstattungen für den Bunker zu erwerben. Wir werden mehr Partys für mehr und größere Interessengruppen veranstalten und das Vereinsleben wieder entfalten. In den vergangenen Jahren war das Vereinsleben zu sehr auf das Lokal gerichtet. Nun werden auch Aktionen außerhalb des Bunkers stattfinden.

Wir sammeln gerade die Wünsche der Gäste und Vereinsmitglieder, aber es kristallisieren sich schon Aktivitäten heraus. So gab es einen Grillabend, den wir wiederholen und gleichzeitig mit Outdooraction verbinden werden. Oder es wird Biketouren geben. Wir beteiligen uns aktiv am CSD und werden Veranstaltungen wie die AIDS-Gala unterstützen. Außerdem sollen im Bunker wieder Veranstaltungen zum Thema HIV/AIDS stattfinden. Und wir werden sonntags die Reihe der Spezialevents mit anderen Mottos ausbauen.

Gegenpol: Wie könnt Ihr dies alles bewältigen?

Vorstand: Es ist uns gelungen, neue Mitglieder anzuwerben. Leute, die sich seit Jahren nicht mehr engagiert haben, konnten reaktiviert werden.

Wir sind auf einem guten Weg und zuversichtlich. Die ständig steigenden Besucherzahlen geben uns Recht.

Im Gespräch mit ...