LSVD kritisiert finanzielle Unterstützung

In einer Pressemitteilung kritisiert der LSVD Sachsen die finanzielle Förderung des Missionswerkes "Campus für Christus" durch das dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur unterstellten Studentenwerks Chemnitz-Zwickau.

Während "Campus für Christus" mit seinen fest angestellten Missionaren einen staatlich finanzierten, mietfreien Gemeinderaum im Studentenwohnheim erhält, werden Studenten einer anderen Religionsgemeinschaft für einen Raum voll zur Kasse gebeten, was durch die Antwort der Sächsischen Staatsregierung auf eine Anfrage der Grünen Landtagsfraktion bestätigt wurde, teilt der LSVD mit.

Diese Bewegung "Campus für Christus", die von Prof. Heumann (Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) als "manipulativ" und "Abhängigkeitsmuster" erzeugend klassifiziert wurde, wirbt offen für Organisationen, die für Homosexuelle in Konfliktsituationen eine Umpolung bzw. Veränderung zur Heterosexualität propagieren und anbieten. Psychotherapeuten und Psychologen warnen vor solchen Organisationen und deren umstrittenen Praktiken. Betroffene könnten durch solche Veränderungsversuche in noch größere Konflikte, wie Depressionen und Selbstmord, gestürzt werden, heißt es.

Der LSVD fordert das Ministerium nun zu weltanschaulicher Neutralität auf, denn die "Förderung homophober Ideologien sowie eine staatliche Subventionierung der Verbreitungspraktiken manipulativer Bewegungen, verstoßen eklatant gegen das grundgesetzliche Neutralitätsgebot", so der LSVD abschließend. Weitere Informationen: www.sachsen.lsvd.de

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