Ministerin Orosz verleiht Ehrenmedaille

Am 5. Februar 2007 verlieh die sächsische Gesundheitsministerin Helma Orosz erstmalig die Ehrenmedaille "Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und AIDS". Mit der Ehrenmedaille aus Meißner Porzellan wurden die AIDS-Hilfen aus Leipzig und Westsachsen (Zwickau) für ihre Aufklärungsprojekte für Jugendliche und ansprechende Präventionsveranstaltungen geehrt. Außerdem erhielt die Chemnitzer Ärztin Frau Dr. Ute Oesen, die seit vielen Jahren HIV-Infizierte und AIDS-Kranke betreut, diese Auszeichnung. Der Sänger Rainer Bielfeldt, der bereits vor drei Jahren im Gohliser Schlösschen für den Förderkreis der Leipziger AIDS-Hilfe ein vielbeachtetes Benefiz-Konzert gegeben hat und sich seit Jahren bei den unterschiedlichsten öffentlichen Aktionen der AIDS-Prävention engagiert, wurde ebenfalls geehrt.

Bei der Festveranstaltung, die im Kulturrathhaus Dresden stattfand, betonte Orosz: "Mit dieser Auszeichnung soll ein Signal an alle Bürger gehen, für ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit des Partners Verantwortung zu zeigen. Darauf zielen alle Präventionsbemühungen. Und nur so können wir die weitere Ausbreitung von HIV/AIDS und anderer sexuell übertragbarer Krankheiten eindämmen."

2006 haben sich laut Sozialministerium in Sachsen rund 70 Menschen neu mit HIV infiziert. Fünf Menschen starben. Im Freistaat leben aktuell rund 700 Menschen mit dem Virus.

Kampf gegen AIDS