KissKissBangBang in Leipzig

Am Freitag, den 14. November, war blu Redakteur Martin mal wieder auf Party-Inspektion und hat sich diesmal die "KissKissBangBang", kurz kkbb, in Leipzig vorgenommen. Er hat sich auch mit Veranstalter Philipp Hartig unterhalten, das Gespräch kannst Du in diesem Heft lesen.

Mein Engelchen Gino und ich sind kurz vor Mitternacht im TwentyOne aufgeschlagen und wurden dem Anlaß und der Uhrzeit entsprechend am Einlaß gleich von Vampirzähnen empfangen. Maskerade und Kostümierung blieben zwar im wesentlichen auf den Veranstalter und die Berliner Drag Queens beschränkt, jedoch konnte man gleich erkennen, daß verschiedenste Zielgruppen sich vom kkbb-Konzept angesprochen fühlten, vor allem die Indie- und Lesben-Fraktion war zahlreich vertreten.

Ab 1 Uhr warfen Nina Queer und Stella Destroy bei ihrer Transen-Show auf einmal mit Champignons, Bananen und Eimern um sich, sehr schräg aber lustig und mein Begleiter hat sogar noch zwei Konzertkarten für "The Kooks" gewonnen.

Die weitläufige Location mit zwei Floors, vielen Bars, einem Raucherbereich sowie einem großen Foyer ermöglichte es den Gästen, zwischen Elektro, Pop und Aschenbecher hin und her zu switchen.

Da wir uns den ganzen Abend als "GoGos" auf den Podesten verausgabt hatten, waren wir ganz froh darüber, daß es auch ein paar ruhige Bereiche gab, wo wir zwischendurch mal ein bißchen plaudern konnten.

Auf mehreren Projektionsflächen flimmerten im gesamten Gebäude "Alice im Wunderland" und andere Filme, insgesamt waren wir von all den lustigen bis skurrilen Details überrascht, die diese Party einzigartig machen. Die nächste Veranstaltung findet am 12. Dezember statt und wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei. http://www.myspace.com/kisskissbangbang_leipzig

mb

Party-Check