Fotoausstellung von Studenten der HGB Leipzig

"Dreams of a Better Life" sollte das Buch von Ernst Bloch eigentlich heißen, welches später als "Das Prinzip Hoffnung" zum Standardwerk wurde. Nun ist "Dreams of a Better Life" der Titel einer Ausstellung, an welcher sich 28 Studierende aus den Fotografie-Klassen der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig (HGB) beteiligen. Vom 24. Oktober bis 7. November werden die Bilder der jungen Fotokünstler im Tapetenwerk Leipzig gezeigt. Dabei stehen zirka 45 Fotografien zugunsten der AIDS-Hilfe Leipzig e.V. zum Verkauf, die 50 Prozent der Verkaufserlöse erhält. Die Preise liegen zwischen 250 und 800 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Abbildungen und Informationen zu den gezeigten Bildern. Gezeigt werden ausschließlich fotografische Arbeiten, in Schwarz-Weiß und Farbe, Einzelwerke wie auch kleine Serien. Die ausgewählten Werke belegen die unterschiedlichen und sehr individuellen künstlerischen Ansätze an der HGB und wurden nicht ausdrücklich für "Dreams of a Better Life" hergestellt.

"Das Prinzip Hoffnung" beschreibt als geflügeltes Wort auch den mittlerweile über 20jährigen Kampf gegen eine Krankheit, die von der tödlichen Seuche zur chronischen Infektion geworden ist und die für viele schon als heilbar gilt. Aber seit Jahren steigen die Infektionszahlen in Deutschland wieder, weil Safer Sex ist für manchen ein lästiges Relikt der 80er und 90er Jahre geworden ist. Noch immer bedeutet die Diagnose "HIV positiv" aber einen sozialen Makel, eine gesundheitliche Bürde und ein existenzielles Problem für die Betroffenen. Die Arbeit der AIDS-Hilfen in Deutschland wird bestimmt vom Präventions- und Betreuungsgedanken. Deshalb soll der Erlös dieser Ausstellung zur Unterstützung der Betreuung HIV-Positiver und an AIDS erkrankter Menschen in Leipzig beitragen.

Bilder von oben nach unten: "porcus" von Laura Bielau, "o.T." von Matthias Hamann, "Am Teich" von Miriam Dröge

Träume vom besseren Leben