LSVD für Erweiterung von Artikel 3 GG

Das Grundgesetz gilt für alle. Unsere Verfassung sollte also die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern garantieren, denn niemand darf aufgrund seiner sexuellen Identität diskriminiert werden. Deswegen hat sich der LSVD zum Ziel gesetzt, den Gleichheitsartikel (Artikel 3 GG) durch den Begriff "sexuelle Identität" zu ergänzen, wie es auf europäischer Ebene bereits verankert ist.

Die fehlende Berücksichtigung im Grundgesetz wirkt sich auch heute noch auf die Rechtssprechung und die Lebenssituation von Homosexuellen und Transgendern aus, mit einer Unterschriftenaktion soll hier eine Änderung erreicht werden. Zum CSD in Leipzig und in anderen Städten war der LSVD mit dieser Initiative vor Ort präsent. Unterschriftenlisten lagen in Leipzig an mehreren Info-Ständen aus. Und es kamen nur an diesem Tage knapp 200 Unterschriften zusammen, was den politischen Charakter des Leipziger CSD unterstreicht, denn in keiner anderen CSD Stadt konnten (auf die Teilnehmerzahlen hochgerechnet) so viele Unterschriften gesammelt werden.

Im Internet geht diese Aktion natürlich weiter. Hier kann man online seine Stimme abgeben oder Unterschriftenlisten ausdrucken. Der direkte Link hierzu lautet: http://www.lsvd.de/772.0.html

Artikel 3 Grundgesetz (so könnte er aussehen):

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seiner sexuellen Identität, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Aktion Grundgesetz