Evangelische Synode antwortete

Bereits im Januar diesen Jahres schrieb der schwul-lesbische christliche Stammtisch einen offenen Brief an die Synode der, um auf Probleme im Verhältnis Homosexueller mit ihren jeweiligen Kirchen aufmerksam zu machen. Es wurde in diesem Schreiben darum gebeten, daß sich die Synode für die Auseinandersetzung innerhalb den evangelischen Gemeinden mit der Problematik bemüht. Im Speziellen wurde benannt, daß seitens der evangelischen Kirche die Segnung homosexueller Partnerschaften mit "Blick auf das biblische Zeugnis" nicht in Betracht kommt und daß homosexuelle Amtsträger oder Mitarbeiter der Kirche ihr Lesbisch- oder Schwulsein verstecken sollen. Wenn sie das nicht tun, drohen Auswirkungen auf das kirchliche Dienstverhältnis. Der schwul-lesbische Stammtisch hat sich der Landessynode als Gesprächspartner angeboten.

Nun wurde Ende Juni dieses Schreiben von der Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen beantwortet, unterzeichnet vom neuen Synodalpräsidenten Otto Guse. Es wurde zugesichert, daß das Anliegen der Mitglieder des Stammtisches "zu gegebener Zeit" angemessen aufgenommen und beraten wird. Wann die Zeit dafür gegeben ist, bleibt zunächst offen.

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