Lesben, Schwule und Transgender feiern CSD

Der Juni steht in Dresden ganz im Zeichen des Sächsischen Christopher Street Day, den Lesben, Schwule und Transgender in diesem Jahr bereits zum 15. Mal in der Landeshauptstadt feiern. Unter dem Motto "Einheit in Verschiedenheit - selbstverständlich tolerant?!" finden in der ersten Juni-Woche zahlreiche Veranstaltungen statt, die das ganze Spektrum des facettenreichen lesbischwulen Lebens zeigen. Vom ökumenischen Abendgebet über eine Lesung aus dem "Großen Atlas der polnischen Tunten" bis zur CSD-Motorradausfahrt ist für jede und jeden etwas dabei.

Höhepunkte werden natürlich wieder der CSD-Umzug und das anschließende Straßenfest am 7. Juni sein. Traditionell trifft man um 11 Uhr sich am Albertplatz. Von hier aus ziehen die Demonstranten ab 12 Uhr mit viel Musik und guter Laune que(e)r durch die Dresdner Neustadt. Später wechselt der Konvoi aus bunten CSD-Wagen und tanzenden Leuten das Elbufer und zieht an den Brühlschen Terrassen vorbei zum Theaterplatz, wo die Parade von den Gaststars Ades Zabel und Biggi van Blond empfangen wird. Die beiden führen mit ihrem sprichwörtlichen Neuköllner Charme durch das Showprogramm des Nachmittags. Aber beim CSD geht es nicht nur um Spaß: der Christopher Street Day steht für die Forderung nach Gleichberechtigung und Respekt für alle, die nicht so ganz in das heterosexuelle Schema passen. Man muß aber keineswegs schwul, lesbisch, oder trans sein, um sich Respekt und Toleranz im Umgang miteinander zu wünschen. Der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Sachsen, Herr Thomas Jurk, hat dieses Jahr die Schirmherrschaft über den CSD übernommen und steht damit für das Bekenntnis zu einem toleranten und weltoffenen Sachsen.

Das komplette Programm findet sich auf der Webseite des CSD e.V. unter www.csd-dresden.de.

Dresden unter dem Regenbogen