Parallel zum CSD wird vom 7. bis 14. Juni auch in diesem Jahr der Trans-Street-Day gefeiert. Der TSD ist dabei eine Plattform für alle Trans*Menschen, um gemeinsam mit den Lesben und Schwulen zum Christopher-Street-Day für ihre Rechte zu kämpfen, politische Forderungen zu äußern, aber natürlich auch zu feiern. Der Trans-Street-Day steht in erster Linie für die Forderung nach mehr Akzeptanz in der Gesellschaft und einer damit verbundenen größeren Entscheidungsfreiheit in der eigenen Lebensgestaltung. Es soll in historischer Perspektive aber auch darauf hingewiesen werden, dass Trans*Menschen beim Ursprung des mittlerweile weltweit begangenen CSD im Jahre 1969 in New York einen erheblichen Anteil hatten und trotzdem heute vergleichsweise wenig Beachtung finden.

Acht Tage lang gibt es einen vollen Terminkalender für alle Transgender, Transvestiten sowie deren Angehörige und Freunde. Programmpunkte sind unter anderem eine Lesung zum Thema "Rollentausch und Geschlechterwechsel in Sagen, Mythen und Märchen aus aller Welt" mit Franziska Oschatz und Jessica Spirit am Donnerstag (11. Juni) im Sappho. Am Freitag (12. Juni) wird im Ballsaal des historischen Fischhauses (Fischhausstraße 14) beim Regenbogenball bereits zum 6. Mal im ¾-Takt in das Pride-Wochenende hineingetanzt. Und natürlich nimmt der Trans-Street-Day auch an der großen CSD-Demo durch die Landeshauptstadt teil, die am Samstag (13. Juni) stattfindet.

Weiteren Informationen über die Veranstaltungen des TSD gibt es im Internet unter www.trans-street-day.de

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Dresden feiert den CSD 2009 - Trans-Street-Day