CSD Leipzig mit Plakatkampagne

Vom 4. bis 7. Juli findet die CSD-Woche in Leipzig statt. Das diesjährige Motto "Homophobie ist heilbar!" weist darauf hin, dass Lesben, Schwule und Transgender auch heute noch Diskriminierungen ausgesetzt sind. Ausgrenzung und Abwertung und Gewalt sind Formen von Homophobie.

Der CSD in Leipzig reagiert darauf mit einer Plakatkampagne, die von einer Studentengruppe der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) unter der Leitung von Prof. Markus Dreßen gestaltet wurde. "Unser diesjähriges CSD-Motto 'Homophobie ist heilbar!' wird durch diese Plakatkampagne in hervorragender Weise umgesetzt", sagt Pressesprecher Dirk Bockelmann. "Wir hoffen, dass über unsere Plakatkampagne Vorurteile abgebaut werden und gleichzeitig zivilcouragiertes Verhalten zur Verhinderung von Übergriffen und Diskriminierungen gefördert wird", ergänzt Prof. Markus Dreßen. Die Kampagne besteht aus sechs verschiedenen Plakatmotiven, die direkt im Anschluss an die Kommunalwahl im gesamten Stadtgebiet auf bestehende Wahlplakate von Grünen, SPD und Linkspartei geklebt werden sollen.

Der CSD bietet wieder ein buntes Programm aus politischen und kulturellen Veranstaltungen sowie einzigartigen Partys an. Höhepunkt ist die Teilnahme an der großen CSD-Demo am 11. Juli. Treffpunkt ist ab 13 Uhr auf dem Nikolaikirchhof, wo sich die CSD-Community mit vielen Infoständen präsentiert. Die Demo geht dann "queer" durch die Leipziger Innenstadt mit Station unter anderem vor dem neuen Rathaus, wo die Regenbogenflagge hehisst wird. Am Endpunkt der Demo vor dem Münzblock erwartet die Teilnehmer gegen 16:30 Uhr ein buntes Programm mit einigen Überraschungen - präsentiert von WIWA, bei der auch der bekannte Travestiestar Miss Chantal vom Carte Blanche Theater (Dresden) erstmals in Leipzig auftreten wird. Ab 22 Uhr kann dann beim schon legendären Prideball im Spiegelzelt in der Kongresshalle am Zoo ausgelassen gefeiert werden.

Das ausführliche CSD-Programm gibt es unter: www.csd-leipzig.de/termine.html

Homophobie ist heilbar