Anfang Juni wird der Christopher-Street-Day in Dresden zum 16. Mal gefeiert und der Demonstrationszug bahnt sich am 13. Juni bunt und laut seinen Weg durch die Landeshauptstadt.

40 Jahre nach dem Stonewall-Aufstand in New York und dem beginnenden weltweiten Kampf für die Rechte von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten, hat der CSD nicht an Aktualität, Brisanz und Feierlaune verloren. Auch Dresden steht da nicht abseits und Lesben, Schwule und Transgender begehen vom 7. bis 14. Juni unter dem Motto: "40. Christopher Street Birthday" die Pride-Woche. Höhepunkte sind die Demonstration und das Straßenfest auf dem Altmarkt am 13. Juni mit zahlreichen Überraschungen.

"Neben Feiern und guter Laune steht auch dieses Jahr der CSD für die Forderung nach Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt für alle Menschen. Nach vier Jahrzehnten ist es endlich an der Zeit, uns so zu nehmen, wie wir sind und die letzten Hürden zur Gleichbehandlung zu überwinden", so CSD-Vorstand Jürgen Kiesslich.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden, Frau Helma Orosz, hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen und stellt sich damit hinter die Forderungen für ein aufgeschlossenes und tolerantes Sachsen. Ebenso haben im Superwahljahr 2009 Bundes- und Kommunalpolitiker unterschiedlicher Parteien angekündigt, nach Dresden zu kommen, um am 10. Juni auf einer Podiumsdiskussion über die gegenwärtige Situation von Lesben, Schwulen und Transgender zu debattieren. Erwartet werden unter anderem Gregor Gysi (Die Linke), Michael Kauch (FDP), Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) und Johannes Kahrs (SPD).

Den krönenden Partyhöhepunkt bildet sicher die offizielle CSD-Abschlussparty am Samstag, den 13. Juni, im Fahrenheit 100 mit den DJs Regino, Atimo, Koon und Claire Rasil. Das vorläufige Programm zur CSD Woche findet man auf der Webseite des CSD Dresden e.V. unter www.csd-dresden.de.

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Dresden feiert den 40. CSD-Geburtstag