Während draußen noch winterliche Temperaturen herrschen, lädt der Gerede e.V. im Februar und März zu den Warmen Filmtagen ein. Die sexuelle Orientierung bildet dabei den den Hintergrund, vor dem die Protagonisten der gezeigten Filme jeweils auch ganz andere Themen bearbeiten: Verfolgung, Diktatur, Liebe, Identität, Beziehungsformen, Gedenkkultur. Der Mensch in seiner Vielfältigkeit steht im Mittelpunkt der diesjährigen Warmen Filmtage.

Start ist am 27. Februar mit dem biografischen Portrait "Die Freiheit des Erzählens - das Leben des Gad Beck". Im Anschluss stellt sich mindestens einer der Regisseure der Diskussion mit dem Publikum. Weiter geht es am 5. März mit dem Film "Goldfish Memory", der Lust macht auf mehr Frühlingsgefühl. Am Donnerstag, den 12. März, folgt ein Kurzfilmabend unter dem Titel "Identität". Bei einem gemütlichen Filmabend im Café Kontakt werden internationale Kurzfilme gezeigt, von Amateuren und Profis, humorvoll und ernst, und vor allem vielseitig. Die Frage "Warum wir so gefährlich waren" wird am Freitag, den 20. März, beantwortet. Bei der Dokumentation geht es um die Gruppe "LiK - Lesben in der Kirche", die 1983 als erste eigenständige Lesbengruppe der DDR gegründet wurde. Vier der Frauen erinnern sich zwanzig Jahre später an die Geschehnisse und eröffnen einen Blick auf die ganz persönlichen Geschichten von Lesben genauso wie auf die selektive Erinnerungskultur in der DDR.

Filme:
27.02. - Die Freiheit des Erzählens - das Leben des Gad Beck
05.03. - Goldfish Memory
12.03. - Kurzfilmabend "Identität"
20.03. - Warum wir so gefährlich waren

Alle Veranstaltungen finden im Stadtteilhaus Dresden Neustadt (Prießnitzstraße 18) jeweils um 19 Uhr statt. Der Eintritt kostet pro Veranstaltung nur 2 Euro. Weitere Informationen: www.gerede-dresden.de

Warme Filmtage 2009