Spy-Club, Berlin

Szene-Koryphäe Bob Young (GMF) lud am 12. Dezember zum 3. Mal zusammen mit einem Host aus der Modebranche in den Spy Club.

Ich treffe vor Mitternacht ein. Die Schlange ist noch nicht lang, sodaß ich recht schnell der Eiseskälte entkomme. Beherbergt wird die Party vom Cookies Club, einem ehemaligen Kinosaal im 60er Jahre Deluxe-DDR-Design samt protziger Kronleuchter und Unisextoilette mit Sofa zum Palavern und Beobachten. Ein Raucherraum mit Bar, DJ und Popmusik macht den Anfang, dahinter liegt der große Dancefloor mit zwei Bars und Sitzmöglichkeiten.

Wie in Berlin üblich, füllt sich der Club erst weit nach Mitternacht, dann aber gewaltig. Auch die geladenen VIP-Gäste aus dem über dem Club liegenden Restaurant "Cookies Cream" trauen sich langsam auf die zu elektronischen Klängen ekstatisch zuckende Tanzfläche.

Der Alkohol beginnt zu wirken, sodaß ich in einem Anfall von geistiger Umnachtung beschließe, meine nicht vorhandenen Tanzkünste zu präsentieren. Später läuft mir Veranstalter Bob Young über den Weg. "It's so sexy here, isn't it?" brülle ich ihm ins Ohr. Dicht an dicht stehen Junge und Junggebliebene, Männlein und Weiblein. Man ist schick, man ist selbstbewußt, man ist Weltstadt. Wenigstens für einen Abend. Apropos Abend. Der war lang und für mich zu ende. Der Spy Club rockt noch bis in den Morgen. I'll be back.

Nächste Party 9. Januar. www.spyclub.de

mw

Party-Check: