Trends 2010

Das Dresdner Friseurstudio Knievel ist in der Stadt nicht nur durch großformatige Plakataktionen bekannt, auch durch die Teilnahme am "Catwork", zuletzt 2008, macht sich das Team um Holger Knievel in Dresden einen Namen. Das Team um Holger Knievel überzeugt mit Qualität der Schnitte und Colorationen für Damen und Herren. Dabei kopiert das Studio keine Trends, sondern setzt sie.

blu sprach mit Saloninhaber Holger Knievel über die Haartrends 2010 und darüber, ob die Bicolor-Frisur in diesem Jahr endgültig out ist.

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Du hast auch 2009 wieder erfolgreich an der L'Oreal Colour Trophy teilgenommen. "Beim Oscar der Friseure" zeigt man eigene Creationen und lässt sich von den Kollegen inspirieren. Was tragen Frau und Mann in diesem Jahr auf dem Kopf?

Ich würde sagen "Back to the 80th". Die Frisuren sowohl der Frauen als auch der Männer orientieren sich am Style der 80er Jahre. Frauen tragen von kurz bis lang alles mit Undercuts. Im Konturenbereich und mit längerem Deckhaar ergibt das sehr variable Frisuren, die immer wieder andere Stylings ermöglichen, wie beispielsweise mit Locken mit und ohne Krepp. Männerstyles sind auch sehr variabel, ob kurz, lang, glatt, lockig, mit oder ohne Scheitel - das lässt Experimente zu.

Dein Salon arbeit auch mit hochwertigen Colorationen, wohin geht der Trend in puncto Farbe. Oder anders gefragt: hat die Kombination besonders auffälliger Farbkombinationen eine Zukunft?

Nicht wirklich, es bleibt vielmehr alles sehr natürlich. Wenn Akzente gesetzt werden, dann nur leicht und zum Rest passend. Auch in punkto Farbe kommen die 80er zurück, es wird wieder Ansatz gefärbt.

Im vergangenen Jahr war zu lesen, dass Knievel an einem Studio in London beteiligt ist. Im Fernsehen war Dein Gesicht in einer VOX-Reportage unter dem Titel "Dubai wir kommen!" zu sehen. Du bleibst Deinen Dresdner Kunden aber treu?

Natürlich bleibe ich das. Ich ohne Dresden - das geht gar nicht! Aber meine Angestellten können jederzeit die Luft des Londoner Friseurlebens schnuppern. In Dubai war ich wieder mit Zora, der Chefin vom Travestietheater Carte Blanche, unterwegs, und wir wurden vom TV-Team begleitet.

Im Radio bist Du ja jetzt auch?

Ja. Seit dem 1. März gibt es Samstag vormittags die Frühstücksshow "Die Knievel-Box". Nun, die Moderation bleibt natürlich den Profis überlassen, ich bin für den Salonklatsch und Gewinnspiele zuständig.

Im Herbst 2009 hast Du den Modeevent "Knievel meets Fashion" inszeniert. Siehst Du es als Nachfolger des legendären "Catwork"? Wie war die Resonanz und wird es 2010 eine Neuauflage geben?

Als Nachfolger auf keinen Fall. "Catwork" bleibt einfach legendär. Mein Team und ich wollten einfach mal zeigen, wie man Haar und Gesicht verfremden kann, und es sollte einfach alles anders sein, als bei gewöhnlichen Shows. Das Feedback der Gäste war durchweg positiv. Lasst Euch überraschen, was 2010 auf Euch wartet.

Vielen Dank für das Gespräch

Wo ist der Knievel?