Mittel für Lesbisch-Schwule Projektarbeit

Wie der LSVD Sachsen-Anhalt mitteilte, sind die schwul-lesbischen Vereine und Organisationen des Bundeslandes 2010 von erheblichen Mittelkürzungen betroffen und wurden von Seiten des Landesverwaltungsamtes aufgefordert, ihre Finanzierungspläne für das laufende Jahr zu korrigieren. Dem bbz "Lebensart", der Weiberwirtschaft und dem LSVD sollen rund ein Drittel weniger Geld zur Verfügung stehen als im Vorjahr. Grund sei ein Einbruch bei den Einnahmen der Lotto-Toto-Stiftung und damit eine geringere Konzessionsabgabe an das Land, so Vertreter der verantwortlichen Parteien.

Die Organisationen befürchten nun das Aus für viele Projekte und wollen die angedrohten Kürzungen nicht kampflos hinnehmen. Es sollen Gespräche auf den politischen Ebenen mit dem Ziel der Klärung und einer Rücknahme der Höhe der Kürzungen geführt werden. Bei den politischen Hearings zu den CSDs in Halle und Magdeburg in diesem Jahr und bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Träger wird das Thema absolute Priorität genießen. Ziel ist die Weiterarbeit der lesbisch-schwulen Projekte mit einer auskömmlichen Finanzierung zu sichern.

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