Den Januar nutzte die AIDS-Hilfe Dresden für einen Rückblick auf das vergangene arbeitsreiche Jahr, denn 2009 ist die Nachfrage in fast allen Bereichen erheblich gestiegen. So wurden im Bereich Prävention bei 50 Veranstaltungen mehr als 750 Jugendliche durch intensive mehrstündige Workshops betreut. Eine deutliche Steigerung der Nachfrage nach sexualpädagogischen Veranstaltungen ist dabei insbesondere auch aus den ländlichen Gebieten des Einzugsgebietes der AHD zu verzeichnen.

Ebenfalls gab es einen deutlichen Mehrbedarf an Beratungen. Insgesamt wurden durch die AHD 640 Beratungen durchgeführt (zum Vergleich: im gesamten Jahr 2008 fielen "nur" 399 Beratungen an). Weiterhin festigte sich der Trend, dass vermehrt auch heterosexuelle Männer sowie Menschen mit Ängsten oder gar Phobien im Zusammenhang mit der Thematik HIV und AIDS die Angebote nutzten. Erfreulicherweise zeigte sich, dass viele Ratsuchende durch die Mitarbeiter scheinbar abschließend beraten wurden. In 271 Fällen gab es keinen Verweis zu einer anderen Stelle. Am zweithäufigsten vermittelten die Berater an eine HIV-Teststelle.

Von der AIDS-Hilfe Dresden sind im ersten Halbjahr 44 HIV-positive Personen begleitet worden. Um Menschen in akuter Lebenslage zu helfen, wurden unter anderem mit Erfolg fünf Anträge bei der Deutschen AIDS-Stiftung gestellt.

Mehr Informationen über die AIDS-Hilfe Dresden findet Ihr im Netz unter www.aidshilfe-dresden.de.

feb

Jahresbericht 2009 der AHD